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"...für MINT Entdecker*innen"Lass mal forschen!

Was machen wir "In Sachen MINT"?

Das Projekt „In Sachen MINT“ wird von der Technischen Hochschule Georg Agricola in Zusammenarbeit mit dem Verein Quartiershalle in der KoFabrik e.V. durchgeführt. Beteiligt sind die Stadtbücherei Bochum sowie die Jugendhilfeträger Ev. Stiftung Overdyck und St. Vinzenz e. V. Ziel ist es, das Thema MINT in die Köpfe und Herzen der Bochumer Schülerinnen und Schüler zu bringen.

Dazu wollen wir…

  • junge Menschen mit einem integrativen Angebot für MINT-Themen begeistern
  • neue Bildungsangebote zur Kompetenzvermittlung vor dem Hintergrund einer schnellen technologischen Entwicklung schaffen
  • einen niederschwelligen Zugang zu Wissenschaft, Bildung und Kultur im Ruhrgebiet bieten
  • das kreative Denken unterstützen
  • einen langfristigen Zufluchtsort für Kinder und Jugendliche etablieren
  • Mädchen und junge Frauen im Bereich MINT fördern
  • die Talentförderung, Durchlässigkeit, Chancengerechtigkeit und Teilhabe unterstützen

Was macht das Projekt so besonders?

Spannende MINT-Versuche - mit Bezug zum alltäglichen Leben - werden in das theaterpädagogische Konzept „Moses & Ida“ eingebunden. Die beiden Protagonisten führen die MINT Entdecker:innen unterschiedlichster Herkunft und Altersstufen an die spannende Welt der Technik und Naturwissenschaften heran.

Damit das Projekt auch MINT-Entdecker:innen außerhalb des Bochumer Kosmos in der heimischen MINT-Werkstatt erreicht, werden die Abenteuer von „Moses und Ida“ in kurzen Videosequenzen festgehalten, die später über die Webseite zum Nachmachen zur Verfügung gestellt werden.

Die Kinder dokumentieren ihre Erfahrungen aus den Experimenten in einem persönlichen, papiergebundenen Logbuch.

Ida & Moses - Die Entdecker

Ida und Moses – eng befreundet, total entdeckungslustig und sehr neugierig – leben in einer Werkstatt voller Sachen, mit denen man die tollsten Dinge anstellen und ausprobieren kann. Regelmäßig stolpern sie dabei über wissenschaftliche Probleme, bei denen sie dringend Hilfe brauchen.

Wir laden alle Kinder und Jugendlichen dazu ein, in unseren MINT-Entdecker*innen-Kursen und -Projekten gemeinsam mit Moses und Ida die Welt zu erforschen und die vielen Fragen nach dem Warum zu beantworten.

Wir wollen Theater spielen und experimentieren – und so bei unserer großen Abenteuerreise in die Welt der Alltagswissenschaften ganz viele neue Dinge, Kuriositäten und Besonderheiten entdecken!  

Wo forschen wir? Die MINT-Werkstatt in der KoFabrik

Zentraler Ort der Veranstaltungen ist die „MINT Werkstatt“. Sie entsteht im Rahmen des Projektes „In Sachen MINT“ im Erdgeschoss der Quartiershalle: der „KoFabrik“. Die KoFabrik ist ein vielfältig nutzbarer Raum, der als Kunstatelier, Werk- oder Produktionsstätte, Proben- und Performanceort, Ort für Dienstleistungen oder Treffpunkte genutzt werden kann.

Es ist ein Raum für Kreativität und Produktion in einer ca. 250 Quadratmeter großen ehemaligen Industriehalle. In der Halle werden mobile MINT-Boxen (bestückt mit Werkzeugen, Versuchs- und Bastelmaterialien) platziert, die für die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Experimente zur Verfügung stehen.

Anmeldung für die Veranstaltungen im Frühjahr 2023

Ab März 2023 starten wir einen fortlaufenden Kurs, jeweils am Dienstagnachmittag  bzw. am Donnerstagnachmittag in der Zeit von 16.30 - 18.15 Uhr. Die Veranstaltungen finden in der MINT-Werkstatt – Quartiershalle in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33 in Bochum – statt und sind geeignet für junge und neugierige Entdeckerinnen und Entdecker zwischen 8 und 14 Jahren. Zur Anmeldung geht es hier.

Einmal im Monat laden wir samstags von 10-13 Uhr zum großen Endeckerinnen- und Entdecker-Samstag in die MINT-Werkstatt ein. Wir wollen zusammen forschen und spielen, Bühnenluft schnuppern und Experimentierspannung erleben! Die Projekttage befassen sich jeweils mit einem Thema, sind in sich geschlossen und richten sich an 10 bis 15 Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Zur Anmeldung geht es hier.

Hinter den Kulissen - Das Projektteam

Die Projektbeteiligten

Die Technische Hochschule Georg Agricola ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule in Bochum. Mit der Beteiligung am Projekt In Sachen MINT wird sie ihrem gesellschaftlichen Auftrag gerecht, indem sie die technisch-naturwissenschaftlichen Kenntnisse aus der praxisorientierten Ingenieursausbildung an der Hochschule kindgerecht aufbereitet und für Kinder und Jugendliche unterschiedlichster Herkunft erlebbar und dauerhaft online verfügbar macht. Sie übernimmt außerdem die Projektleitung, -koordination und -abwicklung von „In Sachen MINT“.

Der Verein Quartiershalle in der KoFabrik e. V. und ihr Veranstaltungsort, die „KoFabrik“, ist ein Ort in Bochum, in dem die gesamte Stadtgesellschaft stets eingeladen ist, sich mit unterschiedlichsten Formaten aus Bildung, Wissenschaft, Kultur und Sozialem einzubringen und erreicht somit das gesamte gesellschaftliche Spektrum Bochums.

Das Theater Löwenherz ist ein Clown- und Mitmachtheater, welches unter der Leitung von Hendrik Becker seit über 20 Jahren Theaterstücke, Lesungen und theaterpädagogische Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene entwickelt.

Die AGENTUR FÜR GESTALTUNG annette wolter gestaltet und zeichnet, entwirft Konzepte für „In Sachen MINT“, so zum Beispiel das Logbuch der MINT Entdecker:innen.

Die Stadtbücherei Bochum spricht im Rahmen ihrer regulären Angebote und ihres Bildungsauftrags immer wieder Kinder und Jugendliche niederschwellig auf die Angebote „In Sachen MINT“ an und motiviert diese, sich daran zu beteiligen.

Die Ev. Stiftung Overdyck ist eine Jugendhilfeeinrichtung in Bochum und betreut über 300 Kinder, Jugendliche und deren Familien. Er ist die älteste diakonische Einrichtung Bochums und legt besonderen Wert auf die Beteiligung der betreuten Kinder, Jugendlichen und Familien.

St. Vinzenz e. V. ist eine große Bochumer Jugendhilfeeinrichtung in freier Trägerschaft und seit über 130 Jahren in Bochum tätig. Seine pädagogischen Angebote stellen die Bedarfe von Kindern, Jugendlichen und Familien in den Mittelpunkt, um den aus sozialen Ungleichheiten resultierenden Chancenungerechtigkeiten entgegenzuwirken.

Die Förderer

Die privatrechtliche RAG-Stiftung wurde 2007 gegründet und übernimmt seit dem Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus die Finanzierung der Nachbergbauaufgaben an Ruhr, Saar und in Ibbenbüren. Darüber hinaus fördert sie Projekte auf den Gebieten Bildung, Wissenschaft und Kultur in den ehemaligen Bergbauregionen. Eine zentrale Komponente der Aktivitäten ist die Förderung von MINT-Projekten, die sich insbesondere an chancenbenachteiligte Kinder und Jugendliche richten. In diesem Rahmen wird auch das Projekt In Sachen MINT gefördert.

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