Der Senat der THGA hat Prof. Dr. Lara Wiesche zur Dekanin des Wissenschaftsbereichs 3 berufen. Sie folgt auf Prof. Dr. Michael Bendrat, der den Wissenschaftsbereich ein Jahrzehnt lang als Leitung geführt und dessen Entwicklung in dieser Zeit maßgeblich mitgestaltet hat. Mit der Anpassung des Hochschulstatuts trägt die bisherige Wissenschaftsbereichsleitung künftig die Funktionsbezeichnung Dekanin beziehungsweise Dekan.
Lara Wiesche ist seit 2025 Professorin für Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Projektmanagement an der THGA. In Lehre und Forschung beschäftigt sie sich unter anderem mit mathematischen Entscheidungsverfahren und praxisnahem Projektmanagement. Dabei verbindet sie technische, wirtschaftliche und organisatorische Fragestellungen.
Diese Verbindung möchte sie auch in ihrer neuen Funktion nutzen. Elektro- und Informationstechnik sowie Wirtschaftsingenieurwesen sind nicht nur auf dem Arbeitsmarkt stark gefragt, sondern werden zugleich von technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen geprägt. Entsprechend wichtig sind für Wiesche die strategische Weiterentwicklung des Wissenschaftsbereichs mit einem partizipativen Ansatz und der enge Austausch mit der Praxis: „Ich möchte Bewährtes stärken und gleichzeitig Raum für Neues schaffen. Unser Wissenschaftsbereich verbindet technische Kompetenz mit wirtschaftlichem Denken – dieses Potenzial möchte ich gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen weiterentwickeln und für die Zukunft der Hochschule nutzen“, sagt Prof. Dr. Lara Wiesche.
Auch THGA-Präsidentin Prof. Susanne Lengyel begrüßt die Berufung: „Lara Wiesche verbindet strategisches Denken mit einem ausgeprägten Blick für die Praxis. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit in ihrer neuen Funktion.“
Mit der Berufung von Lara Wiesche setzt die THGA zugleich ihre neue Hochschulstruktur weiter um. Strategische Steuerung im Präsidium und operative Verantwortung in den Wissenschaftsbereichen werden künftig voneinander getrennt und partizipative Strukturen innerhalb der Hochschule gestärkt. Ziel ist es, die THGA damit zukunftsfähig aufzustellen.
Text: Kathrin Stenzel
Foto: Monti Wiegand / THGA