Bachelor Angewandte Materialwissenschaften
Ohne die richtigen Werkstoffe kein Fortschritt: Jede E-Auto-Batterie, jede Windkraftanlage, jedes Leichtbauteil in der Luftfahrt steht und fällt mit dem Material, aus dem sie gebaut sind. Angewandte Materialwissenschaften ist der Bachelorstudiengang an der TH Georg Agricola (THGA) in Bochum, der Ingenieurwissenschaften mit Chemie und Physik verbindet, um genau diese Werkstoffe zu verstehen, auszuwählen und weiterzuentwickeln. Du studierst ohne Numerus Clausus und ohne Studiengebühren - wie an einer staatlichen Hochschule fällt lediglich der übliche Semesterbeitrag an – wahlweise in Vollzeit, Teilzeit oder praxisbegleitend im Verbund mit einem Unternehmen
Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.), staatlich anerkannt
Varianten & Dauer:
- Vollzeitstudium: 6 Semester
- Teilzeitstudium: 9 Semester
- Praxisbegleitendes Studium: 8 Semester
Studienbeginn: Sommersemester und Wintersemester
Numerus Clausus: Nein
Studiengebühren: Keine, nur Semesterbeitrag inkl. Deutschlandticket
Studienort: Bochum
Bewerbungs- und Einschreibezeitraum: Wintersemester Mai bis August, Sommersemester November bis Februar
Lehrsprache: Deutsch
Zulassungsvoraussetzungen:
- Allgemeine Hochschulreife
- Fachhochschulreife
- Zulassung für Meister und Techniker
- Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte
- sechwöchiges Vorpraktikum, Nachweis bis Beginn 4. Semester
Das lernst du im Studiengang Angewandte Materialwissenschaften
Im Studiengang Angewandte Materialwissenschaften lernst du, warum Stahl unter Belastung nicht bricht, wie Bauteile leichter und trotzdem stabiler werden und welche Prüfverfahren nötig sind, damit ein Werkstoff im Fahrzeug, im Schienenverkehr oder in einem Kraftwerk sicher eingesetzt werden kann. Dazu gehören die gezielte Auswahl von Werkstoffen für neue Bauteile, die systematische Analyse technischer Schadensfälle und der Umgang mit modernen Prüf- und Fertigungsverfahren – von der Werkstoffcharakterisierung im Labor über die Simulation mit der Finite-Elemente-Methode bis zum KIgestützten Abgleich großer Prüfdatenmengen. Ob Implantat für die Medizintechnik, Hochleistungswerkzeug für die Zerspanung oder Pipeline für den Wasserstofftransport: Überall dort, wo Werkstoffe an ihre physikalischen oder chemischen Grenzen gehen, brauchst du genau dieses Wissen. Du arbeitest praxisnah in Laboren und Projekten, bereitest Versuche vor, wertest sie aus und dokumentierst die Ergebnisse – und bringst damit Fähigkeiten mit, die in nahezu jeder Industriebranche gefragt sind, von der Werkstoffentwicklung über die Qualitätssicherung bis zur Produktionsleitung.
So startest du und so läuft dein Studium ab
Drei Studienvarianten mit unterschiedlicher Dauer:
• Vollzeit: 6 Semester
• Teilzeit (berufsbegleitend): 9 Semester
• Praxisbegleitend (im Verbund mit einem Unternehmen): 8 Semester
4-Tage-Woche – sowohl im Vollzeit- als auch im Teilzeitstudium garantiert
Studienbeginn zum Sommer- und zum Wintersemester möglich
Vorpraktikum: mindestens sechswöchiges Industriepraktikum vor Studienbeginn – hilft dabei, technische Zusammenhänge im Studium besser zu verstehen; einschlägige Berufsausbildungen werden ebenfalls als Vorpraktikum anerkannt (alle Details auf der Seite zum Vorpraktikum)
Einstiegsmodul „Einstieg in die Ingenieurwissenschaften" zu Beginn des Studiums:
• Orientierung in den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen
• Hands-on-Arbeit in eigenen Laboren und Projekten
• Fundiertes Grundlagenwissen für die folgenden Semester
Praxisnaher Aufbau im weiteren Studienverlauf:
• Laborarbeit in eigenen Laboren (Werkstofftechnik)
• Projektarbeiten
• Einblicke in Blue Engineering und den Einsatz von KI in der Werkstoffprüfung
• Curriculum in Zusammenarbeit mit Industriepartnern wie ThyssenKrupp Steel und Deutsche
Edelstahlwerke entwickelt
Interdisziplinäre Inhalte: Verbindung von Ingenieurwissenschaften mit Chemie, Physik sowie
zukunftsweisenden Themenfeldern
Detaillierte Studienverlaufspläne als PDF verfügbar – separat für Vollzeit, Teilzeit und Praxisbegleitend
Keine Studiengebühren, lediglich ein Semesterbeitrag (inkl. Deutschland-Ticket)
Kein Numerus Clausus (NC-frei)
Fünf Kernmodule der Werkstoffwissenschaft im Detail
Diese fünf Module bilden das fachliche Herzstück deines Studiums – hier lernst du das Handwerkszeug, mit dem du Werkstoffe später im Beruf verstehst, auswählst und prüfst:
Du lernst den Zusammenhang zwischen strukturellem Aufbau, thermisch aktivierten Prozessen, Phasengleichgewichten und den mechanischen Eigenschaften vorwiegend metallischer Werkstoffe. Inhalte sind unter anderem Werkstoffkennwerte, zerstörende und zerstörungsfreie Prüfverfahren, Fe-C-Legierungen und Wärmebehandlungsprozesse.
Vertiefung der chemischen und physikalischen Eigenschaften von Metallen und Legierungen – von unlegierten und legierten Stählen über Eisengusswerkstoffe bis zu wesentlichen Nichteisenmetallen. Du lernst, Werkstoffe für konkrete Anwendungsfälle auszuwählen.
Physikalisch-chemische Grundlagen und Technologien der Stahlerzeugung und ausgewählter Nichteisenmetalle – von Einsatzstoffen und Aufbereitungsverfahren bis zu Gießverfahren und Sekundärmetallurgie.
Grundlagen der Nass- und Hochtemperaturkorrosion sowie der tribologischen (verschleißbedingten) Materialbeanspruchung, dazu Schutzmaßnahmen durch
Oberflächentechnik. Korrosion und Verschleiß gelten laut Modulbeschreibung als wichtigste Schadensart mit globaler ökonomischer und ökologischer Relevanz.
Baut auf Werkstofftechnik, Werkstoffcharakterisierung und Korrosion und Tribosensibilität auf. Du untersuchst reale Schadensfälle systematisch und lernst, Ursachen technischer Bauteilversagen zu identifizieren und zu dokumentieren.
Der Studienverlauf im Detail
Das macht Angewandte Materialwissenschaften an der THGA besonders
An der THGA verbindest du Ingenieurwissenschaften mit Chemie, Physik und weiteren Fächern, um Werkstoffe gezielt auszuwählen, weiterzuentwickeln und technische Schadensfälle zu untersuchen. Das Studium ist zulassungsfrei und ohne Studiengebühren, startet zum Sommer- und Wintersemester und lässt sich in Vollzeit, Teilzeit oder praxisbegleitend im Unternehmensverbund studieren – mit garantierter 4-Tage-Woche.
Als reine Ingenieurhochschule mit kleinen Lerngruppen arbeitest du von Beginn an praxisorientiert in Laboren und Projekten und startest so mit direkt einsetzbarem Anwendungswissen ins Berufsleben. Zusätzliche Zertifikate wie Schweißfachingenieur:in Teil 1 lassen sich schon während des Studiums erwerben, und im Anschluss steht dir mit dem europaweit einzigartigen Master Material Engineering and Conservation Science ein direkter Weiterbildungsweg offen.
Welche Studienform passt zu dir?
Die THGA bietet dir drei gleichwertige Wege zum Abschluss: Vollzeit, Teilzeit oder praxisbegleitend im Verbund mit einem Unternehmen. In Vollzeit und Teilzeit garantieren wir dir eine 4-Tage-Woche, sodass planbar Zeit für Nebenjob, Praktikum oder Familie bleibt. Im praxisbegleitenden Studium richtet sich die
Aufteilung von Theorie- und Praxistagen flexibel nach deinem Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen. Du entscheidest, wie du dein Materialwissenschaften-Studium in dein Leben integrierst.
| Studienform | Dauer | Ablauf | Für wen geeignet |
| Vollzeit | 6 Semester | Präsenzstudium, mit hybriden Elementen und 4-Tage-Woche | Direkter Einstieg nach der Schule, Ausbildung oder Vorpraktikum |
| Teilzeit | 9 Semester | wochentags ab 17 Uhr, samstags, 4-Tage-Woche | Wer nebenbei arbeitet, Familie hat oder Beruf & Studium kombiniert |
| Praxisbegleitend | 8 Semester | Im Verbund mit einem Unternehmen | Wer parallel Berufserfahrung sammeln und Geld verdienen möchte |
Studiengebühren fallen in keiner der drei Formen an – wie an einer staatlichen Hochschule zahlst du lediglich einen Semesterbeitrag, der bereits das Deutschland-Ticket enthält, obwohl die THGA privat getragen ist. Für individuelle Fragen zu Studienfinanzierung, BAföG oder Nebenjob neben dem Studium ist die Zentrale Studienberatung der richtige Anlaufpunkt. Mehr zu den einzelnen Studienformen erfährst du auf den Seiten zum Teilzeitstudium und zum praxisbegleitenden Studium.
So bewirbst du dich
„Zulassungsfrei“ bedeutet: Es gibt keine Abitur-Notengrenze, über die du dich qualifizieren musst – du brauchst aber trotzdem eine gültige Hochschulzugangsberechtigung und musst dich fristgerecht bewerben. Für das Sommersemester 2027 läuft das Bewerbungsfenster vom 16. November bis 28. Februar 2027.
Die Einschreibung läuft in sechs Schritten über das Online-Portal meine.thga.de ab:
- Online-Registrierung auf meine.thga.de mit deinen persönlichen Daten und
Kontaktinformationen - Registrierung bestätigen über den Aktivierungslink, den du per E-Mail erhältst
- Portal-Login: Im Bewerbungsportal beginnst du mit der Dateneingabe – dein Fortschritt wird
automatisch gespeichert. - Dokumente hochladen: deine Hochschulzugangsberechtigung (z. B. Abiturzeugnis), bei
Berufserfahrung zusätzlich deinen Lebenslauf - Portal-Hinweisen folgen: Hilfefunktionen im Portal führen dich durch die weiteren Schritte
Bewerbung abschicken über das Portal
Nach positivem Bescheid schließt du die Immatrikulation ebenfalls über meine.thga.de ab. Wer den praxisbegleitenden Weg wählt, sollte parallel frühzeitig einen Unternehmenspartner klären, da dieser Voraussetzung für die entsprechende Studienform ist. Alle weiteren Infos zu Terminen findest du hier.
Berufsperspektiven
Als Ingenieurin in Angewandten Materialwissenschaften steht dir ein vielseitiges und spannendes Berufsfeld offen. Du kannst du überall dort arbeiten, wo Werkstoffe entwickelt, hergestellt, verarbeitet, geprüft oder eingesetzt werden. Jobs findest du insbesondere in der Metall- und Stahlindustrie, aber auch im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilindustrie, in Prüforganisationen und weiteren produzierenden Branchen. Typische Tätigkeitsfelder sind Werkstoffentwicklung und -prüfung, Qualitätsmanagement, Produktion und Fertigung sowie Forschung und Entwicklung. Hier drei Beispiele:
In der Werkstoffprüfung untersuchst und bewertest du gemeinsam mit deinem Team Werkstoffe und Proben mit modernsten Analyse- und Prüfverfahren. Zu deinen Aufgaben gehören die Entnahme und Aufbereitung von Proben sowie die Auswertung und Dokumentation der Untersuchungsergebnisse. Du organisierst dein Team und
die anstehenden Aufgaben. Mit zunehmender Berufserfahrung kannst du außerdem die Organisation eines Labors und die fachliche Führung eines Teams übernehmen.
In der Produktionsplanung und -steuerung planst, organisierst und überwachst du Fertigungs- und Arbeitsprozesse. Deine Aufgaben umfassen die Vorbereitung von
Arbeitsschritten, du koordinierst Produktionsabläufe und achtest auf Qualität, Kosten und Termine. Du sorgst dafür, dass Werkstoffnutzung und Produktionsabläufe effizient gestaltet werden. Mit zunehmender Berufserfahrung kannst du auch Leitungsverantwortung in der Produktion übernehmen.
In der Gutachter- und Sachverständigentätigkeit untersuchst du Werkstoffe und Bauteile, bewertest Schäden und gehst deren Ursachen auf den Grund. Du prüfst, ob technische Anforderungen und Normen eingehalten wurden, dokumentierst deine Ergebnisse und erstellst fachliche Gutachten. Mit deiner Expertise unterstützt du Unternehmen und andere Auftraggeber dabei, Schäden zu bewerten und technische Entscheidungen fundiert zu treffen.
Unternehmen, die auf die THGA-Absolvent:innen setzen
Namhafte Partner aus der Industrie vertrauen auf die Qualität des Studiengangs und arbeiten mit der THGA unter anderem bei Abschlussarbeiten, Praxisprojekten und der Curriculumsentwicklung zusammen. Dazu zählen ThyssenKrupp Steel und Deutsche Edelstahlwerke ebenso wie Evonik, KNDS, Köppern International, Lauing, Wälzholz, Lohmann Stahl, Marti Technik, Mönninghoff, Pleiger Maschinenbau, Härterei Reese Bochum, Simatec, TM Lasertechnik, WeeRulin und Westnetz. Diese Bandbreite zeigt, wie
breit gefächert die Einsatzfelder für Materialwissenschaftler:innen sind: von der Stahlerzeugung über Wärmebehandlung und Anlagenbau bis zur Energieversorgung.
Wie die Zusammenarbeit mit einem Praxispartner konkret aussieht, beschreibt Dr.-Ing. Gisbert Winning, Leiter Qualitätsstelle der Firma Lohmann:
„Die langjährige Zusammenarbeit mit der THGA z.B. bei Master- und Bachelorarbeiten hilft uns bei der Suche nach neuen Talenten. Die praxisnahe Ausbildung ist vorteilhaft für beide Seiten. Besonders schätzen wir, dass die THGA die Teamfähigkeit und den Zusammenhalt der Studierenden fördert, was für unser familiengeführtes Unternehmen wichtige Werte sind.“
Auch Jörg Döllekes, Geschäftsführer der Härterei Reese Bochum GmbH, bestätigt den Mehrwert der engen Verzahnung von Theorie und Praxis:
Ein duales Studium an der THGA ist ein Gewinn für beide Seiten: Studierende profitieren von Praxisnähe und Gehalt, während Unternehmen passgenau qualifizierte Nachwuchskräfte entwickeln. Diese enge Verzahnung von Theorie und Betrieb sichert Fachkräfte von morgen und schafft echte Karrierevorteile – effizient und zukunftsorientiert.
Zusatzqualifikation fürs Berufsleben
Wenn du dich schon zu Beginn deiner Berufslaufbahn von anderen abheben möchtest: Die THGA bietet dir im Rahmen des Studiums Angewandte Materialwissenschaften drei Möglichkeiten, zusätzliche Zertifikate zu erwerben – kostenfrei oder zu einem deutlich reduzierten Preis im Vergleich zu marktüblichen Angeboten.Damit kannst du dein fachliches Profil schon während des Studiums gezielt erweitern.
Hier erhältst du die Grundlagen der Ausbildung zur bzw. zum Schweißfachingenieur:in oder zur bzw. zum Schweißtechniker:in. Du lernst verschiedene Schweißtechniken kennen, erfährst mehr über das Verhalten von Werkstoffen beim Schweißen und befasst dich mit Festigkeitslehre, Schweißnahtberechnungen und der Gestaltung von Schweißverbindungen. Du nimmst erfolgreich an der Prüfungsklausur Schweißtechnik I an der THGA teil und legst anschließend eine schriftliche Prüfung bei der SLV Duisburg (Kosten ca. 160 Euro) ab. Weitere Informationen hält unsere Studienfachberatung für dich bereit.
In Kooperation mit der SLV Duisburg bieten wir die vergünstigte Teilnahme an: Die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (ZfP) liefert wichtige Informationen zur Qualität von Bauteilen oder Konstruktionen. Die Sichtprüfung zählt zu den wichtigsten zerstörungsfreien Prüfverfahren und wird z. B. durch die Normenreihe EN 1090 für alle Schweißverbindungen gefordert. Weitere Prüfverfahren, wie die Farbeindringprüfung, die Magnetpulverprüfung oder Ultraschallprüfungen sind etablierte Prüfverfahren in vielen Industriebereichen. Sie finden im Anlagenbau, Maschinenbau, Stahlbau, Kraftwerksbau oder Fahrzeugbau Anwendung. Die Teilnahme wird mit Rabatt von 50 % angeboten. Nach erfolgreicher Teilnahme hast Du die Möglichkeit, die Prüfung für ein international anerkanntes, DAKKS-akkreditiertes Zertifikat beim TÜV Nord abzulegen.
Qualitätsmanagementsysteme und die Zertifizierung nach ISO 9001 sind national wie international eine wichtige Voraussetzung für Kunden- und Lieferantenbeziehungen. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) kannst du dir bereits im Studium einen Vorteil für den Berufseinstieg verschaffen. Über die Module „Grundlagen des Qualitätsmanagements“ und „Mathematische Methoden des Qualitätsmanagements“ sowie das Wahlpflichtmodul „QM Vorbereitung EOQ Quality Management Representative Junior“ (2,5 ECTS, erstmals im WS 2026/27) bereitest du dich auf die schriftliche DGQ-Prüfung vor (ca. 260 Euro Prüfungsgebühr, Zertifikat 6 Jahre gültig). Ansprechpartner:in: Prof. Dr.-Ing. Uwe Dettmer, Professur für Qualitätsmanagement, uwe.dettmer@thga.de
Und danach: Dein Masterstudium an der THGA
Aufbauend auf deinen Bachelor kannst du an der THGA direkt weiterstudieren: entweder im deutschland- bzw. europaweit einzigartigen Masterstudiengang Material Engineering and Conservation Science (M.Sc.) oder im Masterstudiengang Maschinenbau (M.Sc.). Beide bieten sich dir in Teilzeit oder Vollzeit in Abendform an, sodass sich Beruf und Studium weiterhin verbinden lassen.
Auch fachlich angrenzende Bachelorstudiengänge könnten dich interessieren: Maschinenbau, Verfahrens- und Umwelttechnik oder Rohstoffgewinnung und Recycling.
Stimmen der Studierenden
Campusleben, Beratung und Kontakt
Für die Wohnungssuche betreibt die THGA ein eigenes Wohnheim; darüber hinaus gibt es beim AKAFÖ Bochum weitere Unterkünfte und auf dem freien Mietmarkt rund um Bochum weiteren Wohnraum. Wer während des Studiums internationale Erfahrung sammeln möchte, wird vom International Office bei der Planung eines Auslandssemesters unterstützt. Hochschulsport, das Bermuda3Eck, Kulturszene und Industriekultur direkt vor der Tür sorgen dafür, dass in Bochum immer etwas los ist – Studieren an der
THGA bedeutet eben mehr, als Vorlesungen zu besuchen und Prüfungen zu bestehen.
Deine Ansprechpartner:innen für den Studiengang
Prof. Dr.-Ing. Claudia Ernst
- Claudia.Ernst@thga.de
- Telefon
- +49 234 968-3273
- Büro
- G3 R010
Fabian Stöhr
- Fabian.Stoehr@thga.de
- Telefon
- +49 234 968-4049
- Büro
- G5 R308a
Für allgemeine Fragen zur Studienwahl, zu Zulassungsvoraussetzungen, Einschreibung oder Studienfinanzierung ist die Zentrale Studienberatung unter +49 (234) 968 3150 für dich da. Oder du vereinbarst dort direkt einen Termin:
Häufige Fragen
Nein. Der Studiengang ist zulassungsfrei, es gibt keinen Numerus Clausus. Zugangsvoraussetzungen sind die Allgemeine Hochschulreife, die Fachhochschulreife, eine Zulassung für Meister:innen und Techniker:innen oder ein Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte. Du musst dich trotzdem fristgerecht über das Online-Portal bewerben.
Über das sechsstufige Online-Verfahren auf meine.thga.de: Registrierung, Bestätigung per E-Mail, Portal-Login, Upload deiner Hochschulzugangsberechtigung, Ausfüllen der Angaben und Einreichen der Bewerbung. Für das Wintersemester läuft die Bewerbung immer von Mai bis Ende August.
Im Vollzeitstudium durchläufst du über sechs Semester 34 Pflichtmodule sowie 2 Wahlpflichtmodule, beginnend mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen (Höhere Mathematik, Chemie, Werkstofftechnik) und zunehmend spezialisierten Modulen wie Metallurgie, Korrosion und Tribosensibilität oder Schadensanalyse. Im letzten Semester steht die Bachelorarbeit inklusive Kolloquium.
Das hängt von der gewählten Studienform ab: sechs Semester in Vollzeit, neun Semester in Teilzeit oder acht Semester im praxisbegleitenden Studium im Verbund mit einem Unternehmen.
Nein. Es fällt lediglich der reguläre Semesterbeitrag an, in dem das Deutschland-Ticket bereits enthalten ist – genau wie an staatlichen Hochschulen, obwohl die THGA eine private Hochschule ist.
Absolvent:innen arbeiten unter anderem in der Laborleitung, in der Leitung von Produktion und Fertigung oder als Gutachter:in – branchenübergreifend in der Industrie, in Prüforganisationen und im öffentlichen Dienst.
Ja. Direkter Anschluss besteht über die Masterstudiengänge Material Engineering and Conservation Science oder Maschinenbau, beide auch berufsbegleitend in Abendform.
Im Vollzeitstudium (6 Semester) stehen die Vorlesungen im Zentrum, im Teilzeitstudium (9 Semester) verteilt sich die Lehre auf Nachmittage, Abende und Samstage, sodass sich das Studium mit einem Job kombinieren lässt. Beim praxisbegleitenden Studium (8 Semester) bist du fest im Verbund mit einem Unternehmen eingebunden. Du verdienst parallel zum Studium Geld. Vollzeit und Teilzeit garantieren dir eine 4-Tage-Woche; im praxisbegleitenden Studium richtet sich die Aufteilung von Theorie- und Praxistagen nach deinem Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen.
Ja. Die THGA bietet dir unter anderem die Ausbildung zum Schweißfachingenieur:in Teil 1, einen Qualifizierungslehrgang zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung und die Zertifizierung „EOQ Quality Management Representative Junior“ an – teils kostenfrei, teils zu stark reduzierten Preisen.
Ja, die THGA ist eine staatlich anerkannte Hochschule. Der Studiengang ist von der Agentur ASIIN und vom Deutschen Akkreditierungsrat geprüft und anerkannt.
Die THGA ist eine privat getragene, aber staatlich anerkannte Hochschule und unterliegt damit denselben staatlichen Qualitätsstandards wie öffentliche Hochschulen. Anders als bei vielen privaten Hochschulen üblich, erhebt die THGA für ihre Bachelor- und Masterstudiengänge keine Studiengebühren – es fällt
lediglich der reguläre Semesterbeitrag an, wie an einer staatlichen Hochschule auch. Der Studiengang ist vom Deutschen Akkreditierungsrat geprüft und anerkannt.
Nein, nicht mehr im Kern. Die THGA ist historisch aus der Bergbau-Ausbildung hervorgegangen, und einzelne Studiengänge wie Rohstoffgewinnung und Recycling oder Geotechnik und Angewandte Geologie sind weiterhin stark bergbaulich bzw. nachbergbaulich ausgerichtet. Angewandte Materialwissenschaften gehört jedoch – wie auch Maschinenbau, Elektrotechnik oder Ingenieurinformatik an der THGA – zu den Studiengängen, die sich inhaltlich von diesen Wurzeln gelöst haben und thematisch vergleichbar mit entsprechenden Studiengängen an anderen Hochschulen sind.
Noch Fragen offen?
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