Das vom International Office initiierte Format brachte erneut Studierende, internationale Studierende sowie interessierte Gäste der Bochumer Stadtgesellschaft in der Trinkhalle an der Herner Straße zusammen.
Ziel der WissenschaftsBar ist es, Menschen unkompliziert miteinander ins Gespräch zu bringen und zugleich spannende Einblicke in aktuelle Forschungs- und Fachthemen zu ermöglichen.
Dass Wissenschaft keineswegs nur im Labor stattfindet, zeigte Myo Thiri Kyaw in ihrem englischsprachigen Beitrag „Good Research Leaves Laboratory“. Ihre zentrale Botschaft: Forschung sollte nicht hinter verschlossenen Türen bleiben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten ihre Erkenntnisse mit der Gesellschaft teilen, den Dialog suchen und ihre Forschung verständlich vermitteln.
Einen ganz anderen, aber ebenso spannenden Blickwinkel eröffnete Professorin Isabella Risini. In ihrem Vortrag „Recht relevant – Von Gruben, Gerichten und Gerstensaft“ gab sie Einblicke in die Welt des Bergrechts und zeigte zugleich auf, welche Entwicklungen und Herausforderungen Künstliche Intelligenz für das Rechtssystem mit sich bringt.
Die Mischung aus wissenschaftlichen Impulsen, persönlichem Austausch und lockerer Atmosphäre kam bei den Gästen hervorragend an. Die zweite WissenschaftsBar machte einmal mehr deutlich, dass Wissenschaft verständlich, nahbar und unterhaltsam sein kann und dass gute Gespräche oft dort entstehen, wo Menschen bei einem Getränk gemeinsam neue Perspektiven entdecken.
Zum FIT@THGA Programm: Das Projekt "FIT@THGA" wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die durchführende Förderorganisation ist der DAAD. Das Programm engagiert sich für internationale Studierende. Die THGA begleitet sie mit passgenauen Angeboten auf ihrem gesamten Qualifikationspfad, um sie zum Studienerfolg und anschließend in eine Berufstätigkeit in Deutschland zu führen.