Wie an vielen universitären Einrichtungen wird auch an der THGA in Beratungen stärker als bisher deutlich, dass viele Studierende unter Stress oder psychischen Belastungen stehen. Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und wie gute Unterstützung im Studienalltag aussehen kann, beschäftigt Hochschulen deutschlandweit zunehmend.
Vor diesem Hintergrund baut die THGA gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK) ein studentisches Gesundheitsmanagement (SGM) systematisch auf. „Ziel ist es, die körperliche, psychische und soziale Gesundheit der Studierenden nachhaltig zu stärken und gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen im Studium zu schaffen. Hier bringt die Techniker Krankenkasse ihre langjährige Expertise ein“, freut sich Joachim Schröder, Berater für studentisches und betriebliches Gesundheitsmanagement bei der TK.
„Im Fokus meiner Arbeit stehen sowohl die Förderung individueller Gesundheitskompetenzen als auch strukturelle Themen“, sagt Elisa Zander, die seit April als Koordinatorin für das SGM an der THGA tätig ist und derzeit entsprechende Konzepte entwickelt. „Dazu gehören etwa der Umgang mit Stress, die Stärkung der mentalen Gesundheit oder Belastungssituationen. Gleichzeitig spielen auch Themen wie Studienorganisation, Kommunikation oder gesundheitsförderliche Lernumgebungen eine wichtige Rolle.“ Besonders wichtig ist ihr dabei die aktive Einbindung der Studierenden, um Maßnahmen möglichst nah an deren Lebensrealität zu entwickeln.
Mit dem Aufbau des Studentischen Gesundheitsmanagements setzt die THGA ein wichtiges Zeichen. „Gesundheit ist ein integraler Bestandteil von Studienerfolg und Zufriedenheit“, sagt THGA-Hochschulpräsidentin Prof. Susanne Lengyel. „Mir ist es wichtig, dass wir für eine gesundheitsförderliche Hochschule stehen.“ Vor diesem Hintergrund versteht sich das SGM nicht als kurzfristiges Projekt, sondern als fortlaufender Prozess, der sich an neue Herausforderungen und Bedarfe anpasst. Ziel ist es, langfristig Strukturen zu schaffen, die Gesundheit, Zufriedenheit und Studienerfolg gleichermaßen fördern.
Das Projekt wird von der Techniker Krankenkasse gefördert und beratend begleitet.
Bild: v.l. Prof. Susanne Lengyel, Präsidentin der THGA, Joachim Schröder, TK-Berater, Marc Rohde, TK Hochschulberater, Elias Zander, Studentisches Gesundheitsmanagement THGA, Michael Prange, Vizepräsident für Forschung und Transfer an der THGA.