Mit der Kooperation wird der Zugang von THGA-Absolvent:innen zum technischen Referendariat im Bergfach erneuert und gleichzeitig wird das Referendariat für das Markscheidefach ermöglicht. Die THGA ist damit eine von bundesweit nur drei Ausbildungsstätten, die für diese Karrierewege qualifizieren.
„Diese Vereinbarung ist für uns mehr als die Öffnung eines zusätzlichen Karrierewegs. Sie ist eine besondere Anerkennung der Qualität unserer Ausbildung: Unser Masterabschluss wird nun auch als Zugangsvoraussetzung für das Referendariat im Markscheidefach anerkannt. Damit stehen unseren Absolventinnen und Absolventen hoch spezialisierte Berufsfelder offen“, freut sich THGA-Präsidentin Prof. Susanne Lengyel.
„Bergbauliche Aufgaben haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Fachwissen im Berg- und Markscheidefach wird aber weiterhin gebraucht – in aktiven Gewinnungsbetrieben ebenso wie bei Altbergbau, Grubenwasser und Ewigkeitsaufgaben. Auch die Bergbehörden benötigen dafür gut ausgebildeten Nachwuchs. Die Kooperation mit der THGA ist deshalb ein wichtiger Baustein, um junge Ingenieurinnen und Ingenieure für diese Aufgaben zu gewinnen“, sagt Andres Welz, Leiter der Abteilung Bergbau und Energie für NRW.
Die Vereinbarung stärkt zugleich die langjährige Verbindung zwischen THGA und Bergbehörde und macht das Referendariat bereits während des Studiums als mögliche berufliche Perspektive sichtbar.
Bildunterschrift: Die THGA qualifiziert Nachwuchs nicht nur für das Referendariat im Bergfach sondern nun auch für das Referendariat im Markscheidefach. THGA-Präsidentin Prof. Susanne Lengyel und Andreas Welz, Leiter der Abteilung Bergbau und Energie für NRW bei der Bezirksregierung Arnsberg, besiegelten die neue Kooperation mit ihren Unterschriften.
Bildunterschrift: Die Bergbehörde NRW benötigt gut ausgebildeten Nachwuchs und erkennt die Qualität des Studiums an der THGA für ihr Referendariat an. (v.l.) Prof. Tobias Rudolph, Prof. Peter Goerke-Malett, Roland Joosten, Andreas Welz, Prof. Sebastian Janßen, Prof. Susanne Lengyel, Prof. James Perlt und Markus Billermann.
Text und Bild: Kathrin Stenzel