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Vernetzung und globale Perspektiven: THGA-Studierende beim African Students Day 2026

Neue Kontakte knüpfen, über den Tellerrand schauen und aktuelle globale Herausforderungen diskutieren: Acht Studierende der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) nutzten im Rahmen des Programms „FIT@THGA“ eine besondere Gelegenheit zum interkulturellen Austausch. Gemeinsam besuchten sie den African Students Day 2026, der in diesem Jahr an der Hochschule Düsseldorf stattfand.

Eine Plattform für Austausch und Wissenschaft

Organisiert vom Netzwerk 3E4Africa, brachte das Event mehrere hundert Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammen. Die internationale Atmosphäre bot den idealen Rahmen, um zentrale Themen des afrikanischen Kontinents und der Diaspora zu beleuchten. In drei hochkarätig besetzten Panels diskutierten die Studierenden über:

  • Klimawandel in Afrika: Die Rolle der Diaspora bei der Stärkung von Klimaresilienz.
  • Mediale Narrative: Wie die Afrikaberichterstattung globaler Medien Bilder und Vorurteile prägt.
  • Engagement: Das Jugendpanel der afrikanischen Diaspora als „Changemaker“.

Ein besonderes Highlight für die Bochumer Gruppe war das Treffen mit Karamba Diaby. Als ehemaliger Bundestagsabgeordneter und erstes in Afrika geborenes Mitglied des Deutschen Bundestages teilte er seine persönlichen Perspektiven und unterstrich die Bedeutung politischen und gesellschaftlichen Engagements.

Interkulturelle Vielfalt an der THGA

Die Exkursion verdeutlicht die gelebte Internationalität an der THGA. Aktuell bereichern zahlreiche Studierende aus afrikanischen Nationen das Campusleben in Bochum. Besonders stark vertreten sind Studierende aus Marokko (144) und Kamerun (141), gefolgt von Studierenden aus Guinea (12), Mauretanien (11) und vielen weiteren Ländern. Solche Exkursionen fördern gezielt den Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen und Fachrichtungen.

Gemeinschaft und Kulinarik

Neben dem fachlichen Programm kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. In den Pausen und beim abschließenden afrikanischen Buffet boten sich zahlreiche Gelegenheiten, das Netzwerk zu erweitern und neue Impulse für das eigene Studium mitzunehmen.

„Die Exkursion hat gezeigt, wie wichtig der interkulturelle Austausch für die Auseinandersetzung mit globalen Themen ist“, so das positive Fazit der Teilnehmenden. Die Fahrt wurde im Rahmen des Programms „FIT@THGA“ durchgeführt, welches vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert und vom DAAD unterstützt wird.