Direkt zu den Inhalten springen

THGA Gleichstellung: Förderung durch Professorinnenprogramm 2030

Für die THGA ein wichtiger Meilenstein für die Förderung von Professorinnen: Wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am 26. Februar 2026 bekannt gab, erhält die Hochschule als eine von 44 Einrichtungen die begehrte Förderung.

Für die THGA ist ein wichtiger Meilenstein für die Förderung von Professorinnen erreicht: Wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am 26. Februar 2026 bekannt gab, gehört die Hochschule zu den 44 Einrichtungen bundesweit, deren Gleichstellungskonzepte positiv begutachtet wurden und für das Professorinnenprogramm 2030 (PP 2030) ausgewählt sind. Damit ist die Grundlage für Fördermittel geschaffen.

Die Hochschule kann eine Anschubfinanzierung für bis zu drei Erstberufungen von Professorinnen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren beantragen. Das Programm wird von Bund und Ländern getragen und umfasst insgesamt 320 Millionen Euro über acht Jahre.

Das Gleichstellungskonzept der Hochschule wurde gemeinsam von zentralen Akteurinnen und Akteuren aus Gleichstellung, Hochschulleitung, Forschungsmanagement und Verwaltung entwickelt. Es ist gezielt auf die Bedingungen einer privaten, staatlich anerkannten MINT-Hochschule mit knapp 2.200 Studierenden ausgerichtet und nimmt insbesondere die Situation von Ingenieurinnen entlang aller Karrierestufen in den Blick. Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung gendergerechter Berufungsverfahren.

„Die positive Begutachtung bestätigt unsere bisherige Gleichstellungsarbeit und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Sie ist ein klares Signal: Gleichstellung und geschlechtergerechte Berufungsverfahren sind keine Randthemen – sie sind strategische Zukunftsaufgaben. Gerade weil der Anteil von Studentinnen und Professorinnen in den Ingenieurwissenschaften seit Jahren relativ wenig wächst, brauchen wir genau solche Impulse: sichtbar, verbindlich und wirksam“, sagt Jasmin Gerau, Gleichstellungsbeauftragte der THGA. 

Auch die Hochschulpräsidentin Professorin Susanne Lengyel betont die Bedeutung der Förderung: „Wir wissen aus zahlreichen Studien, dass gemischte Teams erfolgreicher arbeiten – umso wichtiger ist es, strukturelle Hürden gezielt abzubauen. Für uns ist das ein wichtiger Schritt, um gezielt mehr Wissenschaftlerinnen für unsere Hochschule zu gewinnen und die Vielfalt im MINT-Bereich nachhaltig zu stärken.“

Das Professorinnenprogramm ist seit 2008 ein zentrales Instrument zur Förderung der Gleichstellung an Hochschulen und zielt darauf ab, den Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen zu erhöhen.