Das FZN und das Universitätsinstitut UNU-FLORES der Vereinten Nationen haben ein globales Rahmenabkommen geschlossen, um ihre internationale Zusammenarbeit in der nachhaltigen Stilllegung von Bergwerken, Landnutzung und Klimaanpassung zu stärken. Bei einem hochrangigen Besuch einer brasilianischen Delegation in der Lausitz wurden deutsche Erfahrungen aus dem Strukturwandel anschaulich vermittelt. Die Partnerschaft ermöglicht künftig gemeinsame Scoping-Missionen, wissenschaftliche Analysen und partizipative Ansätze, um Bergbauregionen weltweit bei integrativen und nachhaltigen Transformationsprozessen zu begleiten. Strukturwandel verbindet – polnische Delegation zu Gast am FZN Seit Jahren pflegt das FZN eine enge Partnerschaft mit dem Central Mining Institute (GIG) in Polen. Durch gemeinsame EU-Projekte, regelmäßige Besuche und den stetigen Austausch über bewährte Strategien und neue Herausforderungen ist ein Netzwerk entstanden, das die Themengebiete rund um den Nachbergbau grenzüberschreitend begleitet. Dieser Geist der Zusammenarbeit zeigte sich auch beim Besuch einer polnischen Delegation, bei dem Vertreterinnen und Vertreter des polnischen Parlaments und Senats, der Oberen Bergbehörde, der Gewerkschaften sowie von Bergbauunternehmen teilnahmen. In intensiven Gesprächen wurde deutlich: Der Wandel im Bergbau erfordert innovative Lösungen, die auf Wissen und Erfahrung beruhen. Das FZN vermittelt Wissen in Saudi-Arabien Im Juli nahmen Prof. Dr. Tobias Rudolph und Dr. des. Julia Haske vom FZN an einem Workshop in Riad teil. Ziel war es, die saudi-arabische Regierung bei integrierten Konzepten zur Überwachung von Landdegradation und Wüstenbildung zu beraten. Prof. Rudolph präsentierte Methoden des Geomonitorings und der Fernerkundung, während Dr. des. Julia Haske Erfahrungen zu Landnutzung, Transformationsprozessen und regenerativen Landschaften einbrachte. Das internationale Interesse an den FZN-Ansätzen, insbesondere an partizipativer Umweltbeobachtung und Monitoringmethoden, unterstreicht die globale Relevanz der deutschen Expertise im Kampf gegen Wüstenbildung und für nachhaltige Landentwicklung. FZN und UNU- FLORES unterzeichnen globales Rahmenabkommen EDITORIAL INDEX WB I WB II GREMIEN/NACHHALTIGKEIT WB III FZN HIGHLIGHTS SCHLUSSWORT 49/54
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