Jahresbericht 2025 - Technische Hochschule Georg Agricola

Warum haben Sie sich für die THGA entschieden? Meine Entscheidung für die THGA ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit und positiven Erfahrungen in der Lehre. Seit 2015 bin ich über Lehraufträge in unterschiedlicher Intensität an der Hochschule tätig und konnte so einen guten Einblick in die Strukturen, die Studiengänge und die Arbeit mit den Studierenden gewinnen. Was mich besonders an der THGA reizt, ist die Möglichkeit, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern Begeisterung für neue Themen zu wecken. Gerade bei komplexen oder zunächst unbekannten Fragestellungen empfinde ich es als sehr motivierend, Studierende für wissenschaftliche Zusammenhänge zu sensibilisieren und ein „Feuer“ für Forschung und Innovation zu entfachen. W Was 2009 mit einem Forschungsprojekt zur Rettung historischer Tonträger in Berlin begann, führt die promovierte Chemikerin als Professorin nach Bochum. Die gebürtige Spanierin verbindet jahrelange Forschungserfahrung mit ihrer Spezialisierung auf organische Chemie. Wie erleben Sie die ersten Wochen/ Monate an der THGA? Die ersten Wochen an der THGA waren für mich intensiv, herausfordernd und zugleich sehr bereichernd. Mit aktuell rund zehn Semesterwochenstunden ist das Lehrpensum hoch, gleichzeitig empfinde ich die Arbeit als sehr motivierend und erfüllend. Es ist viel zu tun, aber genau diese Dynamik macht mir große Freude. Sehr bereichernd erlebe ich zudem die Vielfalt der Studierendenschaft. Die THGA ist international stark aufgestellt. Diese kulturelle und fachliche Diversität bringt unterschiedliche Perspektiven in die Lehrveranstaltungen ein und belebt den akademischen Austausch. Welche Rolle spielt angewandte Forschung für Sie persönlich? Angewandte Forschung spielt für mich eine zentrale Rolle – sowohl in meiner eigenen wissenschaftlichen Arbeit als auch in der Lehre. Besonders wichtig ist mir dabei, diese Forschung gemeinsam mit den Studierenden weiterzuentwickeln und sie aktiv daran zu beteiligen. Es bereitet mir große Freude, gemeinsam tiefer in fachliche Fragestellungen Prof. Dr. Elena Gómez Sánchez INTERVIEW DR. ELENA GÓMEZ SÁNCHEZ Professorin für Material Engineering 14

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