Springe zu: Erste Meta Navigation | Zweite Meta Navigation | Suche | Sprachschalter | TFH Navigator | Haupt Navigation | Unter Navigation | Inhalt | Fußmenü |

Beurlaubung

Auf Antrag können Studierende nach § 9 der Einschreibungsordnung der THGA vom Studium beurlaubt werden,

  • wenn sie einen freiwilligen Wehrdienst nach dem Wehrpflichtgesetz oder einen Bundesfreiwilligendienst nach dem Gesetz über den Bundesfreiwilligendienst ableisten;
  • wenn ihnen wegen Krankheit ein ordnungsgemäßes Studium nicht möglich ist;
  • wenn sie eine für das Studium erforderliche fachpraktische Ausbildung vervollständigen oder eine praktische Tätigkeit aufnehmen, die dem Studienziel dient;
  • bei Abwesenheit vom Hochschulort im Interesse der THGA oder wegen Mitarbeit an einem Forschungsvorhaben. Dieses Forschungsvorhaben darf nicht als Prüfungsleistung zum Studium des entsprechenden Studienganges gehören;
  • wenn sie ihren Ehegatten, ihre eingetragene Lebenspartnerin oder ihren eingetragenen Lebenspartner, Kinder im Sinne des § 25 Abs. 5 Bundesausbildungsförderungsgesetz oder einen in gerader Linie Verwandten oder ersten Grades Verschwägerten pflegen oder versorgen;
  • wenn sie wegen Schwangerschaft oder Erziehung von noch nicht schulpflichtigen Kindern im Sinne des § 25 Abs. 5 Bundesausbildungsförderungsgesetz die erwarteten Studienleistungen nicht in vollem Umfang erbringen können;
  • wenn sie aufgrund einer wirtschaftlichen Notlage die erwarteten Studienleistungen nicht erbringen können, sofern im Vorsemester keine Beurlaubung aus diesem Grund erfolgt ist;
  • wenn sie eine Tätigkeit in Organen der Studierendenschaft oder in den Organen der Hochschule wahrnehmen, die verhindert, dass erwartete Studienleistungen erbracht werden können, höchstens jedoch für die Dauer von zwei Semestern;
  • wenn sie an einer ausländischen Hochschule studieren wollen;
  • wenn sie sonstige wichtige Gründe von gleicher Bedeutung für eine Beurlaubung geltend machen und entsprechende Nachweise hierüber erbringen.


Die Beurlaubung erfolgt in der Regel für die Dauer eines Semesters und ist grundsätzlich innerhalb der Rückmeldefrist beim Studierendensekretariat zu beantragen. Die Beurlaubung erfolgt anstatt der Rückmeldung. Eine rückwirkende Beurlaubung ist nicht zulässig.

Beurlaubte Studierende sind nicht berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen, Teilnahmevoraussetzungen für Prüfungen (vgl. § 64 Abs. 2 Nr. 2 HG) oder Leistungspunkte zu erwerben oder Prüfungen abzulegen. Dieses gilt nicht, sofern die Beurlaubung aufgrund von Schwangerschaft, der Pflege und Erziehung von Kindern bzw. Pflege von Ehegatten und Lebenspartnern sowie in gerader Linie Verwandten oder Verschwägerten ersten Grades – wenn diese pflege- oder versorgungsbedürftig sind oder wegen des Bestehens einer wirtschaftlichen Notlage beantragt worden ist und für die Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen bzw. für Leistungsnachweise für das Auslands- oder Praxissemester selbst.

Eventuelle Auswirkungen einer Beurlaubung auf z.B. BAföG, Kindergeld, studentische Krankenversicherung etc. müssen die Studierenden eigenverantwortlich mit der zuständigen Stelle klären.

Kontakt

Weitere Infos erhalten Sie im Studierendenservice