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Erasmus+ Studienaufenthalte

Der Studierendenaustausch basiert auf Verträgen, die die TH mit Fakultäten anderer europäischer Hochschulen geschlossen haben. In den Verträgen wird eine bestimmte Anzahl von Studienplätzen vereinbart, die Anzahl der Austauschplätze ist also begrenzt.

Ziele des Erasmus+ Programms

Ein Auslandsaufenthalt mit Erasmus+ soll:

  • die Studierenden in die Lage versetzen, in anderen europäischen Staaten Erfahrungen zu sammeln und deren Studienangebote sprachlich, kulturell und fachlich zu nutzen.
  • die Ausbildung an der Gasthochschule bereichern.
  • die Zusammenarbeit zwischen Gast- und Heimathochschule fördern.
  • die Gesellschaft allgemein bereichern, indem qualifizierte, aufgeschlossene und international erfahrene Leute als zukünftige Akademikerinnen und Akademiker herangebildet werden.
  • es den Studierenden durch die Zahlung eines Mobilitätszuschusses ermöglichen, einen Studienaufenthalt im Ausland zu verbringen, den sie sich sonst finanziell nicht leisten könnten.

Voraussetzungen Erasmus+

  • Reguläre Immatrikulation in einem Studiengang der TH Georg Agricola, der zu einem Hochschulabschluss führt.
  • Studierende können in jedem Studienzyklus (Bachelor, Master) bis zu 12 Monate durch Erasmus+ (Studium und Praktikum) gefördert werden.
  • Abschluss des ersten Studienjahres
  • ausreichende Kenntnisse der Sprache, in der die zu besuchenden Lehrveranstaltungen gehalten werden.
  • Aufenthalt an einer Partnerhochschule mit der eine Erasmus+ Kooperationsvereinbarung abgeschlossen wurde
  • der Erasmus+ Studienaufenthalt muss mindestens drei Monate dauern und darf ein Jahr nicht überschreiten.

ACHTUNG: Der Berechnungszeitraum geht von Juni des ersten Jahres bis zum September des zweiten Jahres. Wer also erst im Sommersemester ins Ausland geht, wird maximal sieben Monate gefördert (März bis September des zweiten Jahres).

Leistungen für Stipendiat/inn/en im Rahmen des Erasmus+ Programms

  • Auslandsstudium von 3-12 Monaten an einer Partnerhochschule der Heimatuniversität in einem EU- Mitgliedstaat bzw. Island, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen und in der Türkei.
  • Befreiung von Studiengebühren an der Gastinstitution
  • Akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen (ECTS)
  • Zahlung eines Mobilitätszuschusses (€ 250,- bis € 350,- monatlich).
  • Sondermittel für Studierende mit Behinderung und Studierende mit Familie
  • Unterstützung bei der fachlichen und sprachlichen Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt
  • in der Regel Betreuung durch die Gastinstitution bezüglich Unterkunft, kultureller Angebote etc.

Erasmus+ Teilstipendium / Mobilitätszuschuss

Erasmus+ Studierende erhalten ein monatliches Teilstipendium, das zwischen € 250,- und € 350,- liegt. Die Höhe dieses Mobilitätszuschusses richtet sich nach den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern. Die Höhe des Erasmus-Stipendiums pro Monat im Studienjahr 2014/15 ist der nachstehenden Auflistung zu entnehmen:

  • 350,- € monatlich: Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden
  • 300,- € monatlich: Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern
  • 250,- € monatlich: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn

Studierende mit Behinderungen und Sonderbedürfnissen (z.B. mitreisendes Kind bei Alleinerziehenden) können einen Zuschuss zu der ERASMUS-Mobilitätsbeihilfe beantragen. Weitere Informationen erhalten Sie im akademischen Auslandsamt.

BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger erhalten einen Mobilitätszuschuss in gleicher Höhe wie die übrigen Studierenden. Darüber hinaus wird der Mobilitätszuschuss nicht auf das BAföG angerechnet. Studierende, die in Deutschland BAföG erhalten, sollten für die Zeit des Auslandsaufenthaltes Auslands-BAföG beantragen. Höhere Auslandsförderungssätze können dazu führen, dass Studierende, die in Deutschland kein BAföG erhalten, während eines Auslandsaufenthalts durch BAföG gefördert werden. Der Antrag auf Auslands-BAföG wird beim Amt für Auslands-BAföG gestellt. Für die jeweiligen Länder gibt es unterschiedliche Anlaufstellen. Mehr zum Thema Auslands-BAföG erfahren Sie auf der BAföG-Seite des Bundesbildungsministeriums.

Erasmus+ Bewerbung

Das Erasmus+ Programm hat, verglichen mit anderen Stipendienprogrammen, ein einfaches Bewerbungsverfahren.

Wer zum Studium ins europäische Ausland gehen möchte, bewirbt sich beim Akademischen Auslandsamt der TH. Verbindliche Auswahlkriterien sind die bisherigen Studienleistungen, die Sprachkompetenz sowie soziale Kompetenzen. Bitte beachten Sie die jeweiligen Bewerbungsfristen.

WICHTIG: Studierende können für das Erasmus+ Programm weder in Brüssel noch beim DAAD Einzelanträge stellen. Zuständig ist das Akademische Auslandsamt der Heimathochschule.

Anmeldung an der Partnerhochschule

Das Akademische Auslandsamt der TH meldet die Studierenden schriftlich bei der Partnerhochschule an. Die Partnerhochschulen setzen sich daraufhin im Idealfall mit den Studierenden in Verbindung und schicken ihnen Unterlagen (Veranstaltungskatalog, Bewerbung für Unterkunft, die Hochschule) zu oder schicken sie ans Akademische Auslandsamt bzw. die Beauftragten.

Das Akademische Auslandsamt leitet von den Partnerhochschulen zugesendete Unterlagen ggf. an die Studierenden bzw. die jeweiligen Beauftragten weiter, wo sie von den Studierenden eingesehen werden können. Anmeldeformulare, die von den Partnerhochschulen gefordert werden, müssen von den Studierenden bzw. den Beauftragten an die Partnerhochschulen geschickt werden.

Nach der Anmeldung an der Partnerhochschule erhält die TH Georg Agricola eine Anmeldebestätigung, die entweder informell (per e-mail) oder formell ("Letter of Acceptance") geschickt wird. Das Akademische Auslandsamt leitet die Bestätigungen an die Studierenden und/oder die ERASMUS-Beauftragten weiter.

Wichtig: Manche Partnerhochschulen verlangen den "Letter of Acceptance" bei der Vergabe von Wohnheimplätzen.

Erasmus+ Programm der Europäischen Union