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Interdisziplinäres Netzwerk

Wir sind genauso vielseitig wie die Herausforderungen, die der Nachbergbau für uns bereithält. Im Forschungszentrum bündeln wir alle Kompetenzen, die erforderlich sind, um die Nachbergbauzeit ökonomisch und umweltverträglich zu gestalten. Deshalb arbeiten in unserem Team Experten aus Bergbau, Geologie und Geotechnik, Hydrogeologie und Markscheidewesen Hand in Hand.

Um diesen inneren Kern hat sich ein breites, interdisziplinäres Netzwerk an der TH Georg Agricola gebildet: Moderne Messsysteme aus dem Wissenschaftsbereich Elektro-/Informationstechnik und Technische Betriebswirtschaft helfen, den Grubenwasseranstieg zu erfassen. Die sensible Sensoren, die sonst in der Tiefsee eingesetzt werden, kontrollieren die gefluteten Schächte unter Tage, wenn längst kein Bergmann mehr anfahren kann. Fachleute aus der Kolben- und Strömungstechnik an der TH sind gefragt, wenn es um effektive Pumpwerke geht. Und die Technischen Betriebswirte liefern Prognosen für die finanziellen Aspekte der Nachbergbauzeit. Dazu kooperieren wir intern wie extern mit Verfahrenstechnikern, Vermessern und Fachleuten aus IT und Maschinenbau – Disziplinen, die traditionell eng mit dem Bergbau verknüpft sind.

Mit diesem Background sind wir nicht nur wissenschaftlich sondern auch technisch bestens aufgestellt: In den vielen Laboren unserer Hochschule entstehen fachübergreifende Forschungsarbeiten. Modernes Equipment ermöglicht genaueste Analysen. Bei unserer Arbeit setzen wir dabei ebenso auf altes Archivmaterial wie auf neueste Satellitentechnologie: In Zusammenarbeit mit den Montanhistorikern des Deutschen Bergbau-Museums Bochum werten wir Flözkarten und Grubenrisse aus und machen sie digital verfügbar. Anhand von Satellitenaufnahmen der Weltraumorganisation ESA entwickelt unser Team eine neue Geodateninfrastruktur für das Ruhrgebiet. Das hilft langfristig die nachbergbaulichen Einwirkungen umwelttechnisch zu kontrollieren und Energien besser zu nutzen.

Gemeinsam sind wir ein starkes Team in Sachen Nachbergbau.

 

Um die Bergbaufolgen umfassend zu erforschen, sind wir vielseitig aufgestellt und überall unterwegs – im Gelände, Labor oder Archiv.