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Erbstollen - Erfassung und Analyse

In Zeiten des Stollenbaus, als es noch keine leistungsfähigen Pumpen gab, hatten Erbstollen und Wasserlösestollen die Aufgabe, die darüber gelegenen Bergwerke zu entwässern. Der in einem Bergbaugebiet jeweils am tiefsten gelegene Stollen führte meist nicht nur das Wasser des zu ihm gehörenden Bergwerkes ab, sondern „erbte“ auch die Abwässer höher gelegener Bergwerke.

Diese Wasserlösestollen waren mitunter so groß, dass der Transport der Materialien per Schiff ermöglicht werden konnte – und sie waren teilweise standfest ausgemauert und damit für Jahrhunderte ausgelegt. Diese bergbaulichen Entwässerungseinrichtungen stellen bis heute weltweit ein wesentliches Element des hydraulischen und hydrologischen Systems in betriebenen und stillgelegten Bergbaurevieren dar.

Im Ruhrgebiet führen die alten Erbstollen bis heute mineralisierte Wässer mit entsprechender Lösungsfracht in die Ruhr und seine Vorfluter ab – der Eisenanteil färbt es in charakteristischem rostrot. Im Forschungszentrum Nachbergbau werden die wasserführenden Stollen erstmals systematisch erfasst und eine Einzugsgebiet-Analyse durchgeführt. Außerdem werden die Wässer ausgewählter Stollen auf ihre hydrochemische Beschaffenheit hin untersucht und die Standsicherheit der alten Grubenbaue ermittelt, um das Gefahrenpotential für die Sicherheit der Tagesoberfläche abzuschätzen.

Projektziele:

  • Relevanz eines dauerhaften Erhalts prüfen
  • Einhaltung der Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie
  • Folgenutzung und Inwertsetzung der altbergbaulichen Infrastruktur

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