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Dichteschichtung

Herrschen in Wassermassen große thermische oder chemische Unterschiede, kommt es nicht zu einer Vermischung. Je nach Dichte legen sich die Schichten übereinander. Die Bildung dieser Dichteschichtungen in der Wassersäule ist sehr komplex und beruht auf dem Zusammenwirken thermodynamischer Parameter, die sich gegenseitig beeinflussen.

Die Wasserhaltung des Steinkohlenbergbaus hat die ursprünglichen hydrogeologischen Verhältnisse im Ruhrgebiet verändert: Zahlreiche Schächte und Bohrungen schaffen Verbindungen von der Oberfläche bis in den tiefen Untergrund. Abhängig von ihrer Lage führen diese Schächte unterschiedliche Wassermengen. Je nach Geologie und Tektonik des umliegenden Gesteins sowie des Schachtausbaus ergeben sich so Wärme- und Stoffströme zwischen dem Grundwasserreservoir, anderen geologischen Schichten und der Atmosphäre.

Deshalb ist die Analyse der Dichteschichtungen in Schächten ein wichtiges Kriterium bei dem geplanten Grubenwasseranstieg vorhandener Grubenräume nach der Stilllegung.

Projektziele:

  • hydrochemische und isotopengeochemische Analysen zur Erfassung und Bewertung von Dichteschichtungen im Grubenwasser
  • Beitrag zur Bewertung der komplizierten bergmännisch geschaffenen sowie geologisch bedingten hydraulischen Verhältnisse
  • vertieftes Verständnis des Grubenwasseranstiegsverlaufes
  • Belastbare Aussagen zum Grubenwasserstand und -verlauf sowie zur Grubenwasserfließrichtung
  • Beitrag für die Diskussion erforderlicher Prozessoptimierungen
  • Möglichkeit der Kalibrierung von Prognosemodellen


Kontakt Laura Cebula Laura Cebula, M.Sc.
WB1 Kontakt Details
Forschungsprojekt Dichteschichtung
Technische Hochschule
Georg Agricola
Herner Straße 45


Telefon: (0234) 968 3286
Telefax:
E-Mail: laura.cebula(at) thga.de
Gebäude 2, Raum 205
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