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E-Learning Settings und Didaktisches Design

Der Begriff "E-Learning" kürzt "electronic learning" ab und gilt als Sammelbegriff für jede Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen durch Informations- und Kommunikationstechnologien.

Da sich Lernprozesse allerdings nicht durch einen willkürlichen Software- und Technikeinsatz einfach herstellen lassen, helfen wir Ihnen bei der Analyse Ihres geplanten Lehr-Lern-Settings und dem didaktischen Design Ihres Online-Angebotes.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick, welche Variablen dabei eine Rolle spielen können:

Formulierung von Lehr- und Lernzielen

Ziele sind sowohl für Lehrende als auch für Lernende als Wegweiser und Leitplanken wichtig: Vereinfacht kann die Frage nach den Lehr- und Lernzielen auf „Wer soll was wann in welcher Tiefe können?“ verdichtet werden. Damit ist die Beantwortung entscheidend für die Gestaltung der Lehre. Darüber hinaus dient die Überprüfung der Zielerreichung als Lehr-Lern-Evaluation.

Analyse der Zielgruppe

Die Aufbereitung von Inhalten muss außerdem auf die Zielgruppe abgestimmt sein: Dabei spielen demografische Eckdaten, Vorwissen, Lernmotivation, Leistungsverhalten, fachliche Relevanz, vorhandene Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz eine Rolle. So sind für berufsbegleitend Studierende in einem Master-Studium andere Szenarien sinnvoll als für Vollzeit-Erstsemester in einem Bachelor-Studiengang.

Festlegung eines „Virtualisierungsgrades“

Ein Blended Learning-Szenario kann unterschiedliche Virtualisierungsgrade aufweisen. So kann eine Präsenzveranstaltung mit einem Online-Kurs mehr oder weniger stark begleitet werden oder es können sogar Teile der Präsenzlehre durch webbasierte Methoden ersetzt werden. Je nach Zielen und Zielgruppen können andere Blends (Mischungsverhältnisse) für den Methodenmix aus Präsenz- und Online-Lehre sinnvoll sein.

Inhaltsaufbereitung und Methodenauswahl

Nicht jeder Lerninhalt eignet sich für jede mediale Aufbereitung – Vor- und Nachteile sowie Mehrwerte müssen gegeneinander abgewogen, lernfördernde und lernhemmende Faktoren müssen berücksichtigt werden. Darüber hinaus müssen Ihre Fachinhalte entsprechend de- und rekontextualisiert werden, dass sie sich für eine synchrone oder asynchrone, webbasierte oder „offline“-fähige Präsentation eignen. Außerdem muss die Betreuung der Lernenden sowie ein Feedback des Lernfortschritts auch in Online-Lernphasen gewährleistet werden.

Wir helfen all diese Faktoren zu berücksichtigen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Online-Kursen unter https://moodle.thga.de/anleitungen.