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Blume im Revier? Bochum auf dem Prüfstand

24.09.2019


Zeit:
09:30 - 19:30 Uhr
Ort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Adresse:
Clemensstr. 17-19 , 44789 Bochum

Bochum hat kaum noch Ähnlichkeit mit der Stadt, die in Herbert Grönemeyers Hymne aus dem Jahr 1984 besungen wird. Die Zechen sind Vergangenheit, der „Pulsschlag aus Stahl“ ist schwächer geworden. Die Stadt sieht sich als Dienstleistungsstandort, „Hotspot der Live-Kultur“ oder „Shootingstar der Wissensarbeit“. Wie alle Städte im Ruhrgebiet kämpft Bochum dennoch mit Problemen, die aus der montanindustriellen Vergangenheit resultieren. Pro Kopf verdienen die Menschen weniger als im Bundesdurchschnitt, es gibt mehr Langzeitarbeitslose, der Wohnraum ist knapp, und die Stadt Bochum leidet unter Finanznot. Nach dem Städteranking der ZDF/Prognos-Studie von 2018 steht es schlecht um die Lebensqualität der Bochumerinnen und Bochumer. In einer Umfrage der WAZ aus demselben Jahr erklärte dagegen die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, sich in ihrem Stadtteil wohl zu fühlen.

Bochum auf dem Prüfstand: Wie wollen wir leben?

35 Jahre nach Herbert Grönemeyers Hymne auf die Ruhrgebietsstadt soll die Tagung einen Beitrag zur Selbstvergewisserung Bochums leisten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie verantwortliche Praktiker treten in einen Dialog, um die „Blume im Revier“ (Grönemeyer) auf den Prüfstand zu stellen. Sie beleuchten Stand und Perspektiven des Strukturwandels in unterschiedlichen Lebensbereichen. Damit verbinden sich die Fragen: Wie wollen wir in Bochum 2029 oder 2039 leben? Und: Was können oder müssen wir heute dafür tun, um diese Zukunftsziele zu verwirklichen?

Auch Expertinnen und Experten der THGA gestaltet das Programm mit: THGA-Honorarprofessor Dr. Eberhard Schmitt eröffnet die Veranstaltung im Namen der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets. Unter dem passenden Titel "Vor Arbeit ganz grau?" beleuchtet Prof. Dr. Heike Kehlbeck, Professorin für Wirtschaftsingenieurwesen, in ihrer Session die Arbeitswelt von gestern, heute und morgen.

Bitte melden Sie sich vorab zu der Veranstaltung an: 
Julia.Henselek@rub.de
0234/32-26332

Das vollständige Programm finden Sie hier