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Zwischen Forschung, Lehre und gesellschaftlicher Verantwortung: Bochumer Abgeordnete besuchen THGA

08.03.2018

Bochumer Abgeordnete und Hochschulvertreter tauschten sich aus (v.l.n.r.): MdL Serdar Yüksel, Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann, MdL Carina Gödecke, MdB Axel Schäfer, MdL Karsten Rudolph und DMT-Geschäftsführer Adolf Siethoff.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1816 hat sich die Technische Hochschule Georg Agricola (THGA) immer wieder neu definiert und sich auf die Herausforderungen der Zeit eingestellt. Heute ist die einzige rohstoffwissenschaftlich geprägte Fachhochschule Deutschlands fit für ihr drittes Jahrhundert – mit neuen Themen wie Nachbergbau, Ressourceneffizienz oder intelligenten Materialien und einer besonderen Verantwortung für die Menschen in der Region. Welche wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Impulse die THGA bietet, darüber informierten sich jetzt Bochumer Abgeordnete bei einem Besuch am Campus. Die SPD-Landtagsabgeordneten Carina Gödecke (ebenfalls Mitglied im Hochschulrat der THGA), Serdar Yüksel, Karsten Rudolph sowie der Bochumer Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer interessierten sich sowohl für die fachlichen Schwerpunkte der THGA als auch für die Sicht der Hochschule auf aktuelle bildungspolitische Fragestellungen.

Adolf Siethoff, Geschäftsführer der DMT-LB, und Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann, gaben einen Überblick über die Struktur der THGA, die als private Hochschule vom Land NRW refinanziert wird, und an der überdurchschnittlich viele Studierende aus Nichtakademikerfamilien eingeschrieben sind. „In unserer Region spielen wir eine wichtige Rolle bei der Ausbildung des dringend benötigten Ingenieurnachwuchses“, so Siethoff. Dabei setze die THGA sowohl in der Lehre als auch in der Forschung auf die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft – vor allem mit dem Mittelstand im Ruhrgebiet und Umgebung. Insbesondere das zunehmend begehrte und gebührenfreie Teilzeit-Studium der THGA, an dem die Kurse und Vorlesungen abends und am Wochenende stattfinden, boomt bei den Studieninteressierten. Noch nie waren so viele an der THGA eingeschrieben wie jetzt.  

Diese gesellschaftliche Verantwortung setzt sich auch bei der Integration von Flüchtlingen fort. Seit rund 2 Jahren bietet die THGA ein spezielles Programm für Flüchtlinge an. Mit Sprachkursen und studienvorbereitenden Maßnahmen trägt die Hochschule dazu bei, diesen Menschen eine neue Lebensperspektive zu eröffnen – und das auf einem für eine vergleichsweise kleine Hochschule überdurchschnittlichem Niveau: rund 6 Prozent der aktuell immatrikulierten Studierenden haben einen Fluchthintergrund.

Redaktion: Carmen Tomlik

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