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Wenn der Roboter zum Medizinmann wird: THGA veranstaltet Workshop mit der Hochschule für Gesundheit

15.05.2019

Win-win-Situation: Von dem fachlichen Austausch über Service-Robotik im Gesundheitswesen profitierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der THGA und der hsg Bochum gleichermaßen.

Interdisziplinärer Austausch (v.l.n.r.): Dr. Sven Bodenburg aus der Robotics AG der THGA mit Prof. Wolfgang Deiters von der hsg Bochum.

Blutkonserven transportieren, Reagenzgläser schütteln oder Patientenakten sortieren: Oft sind Roboter im Gesundheitswesen noch die stillen Helferlein im Hintergrund – und dennoch nicht mehr aus der modernen Krankenversorgung wegzudenken. Welche Einsatzfelder sind in Zukunft möglich? Wo sind Assistenzroboter sinnvoll und wo liegen ihre Grenzen – etwa bei Operationen und Diagnoseverfahren? Um dies auszuloten, veranstalteten die Technische Hochschule Georg Agricola (THGA) und die Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) jetzt einen gemeinsamen Workshop zum Thema „Service-Robotik im Gesundheitswesen“. Er richtete sich vor allem an Studierende aus dem Studiengang „Gesundheit und Sozialraum“ der hsg Bochum sowie an THGA-Studierende aus dem Studiengang Elektro- und Informationstechnik.

„In unserem Workshop konnten die Studierenden hautnah erleben und reflektieren, was in der Medizinrobotik aktuell technisch schon möglich ist, aber auch, was noch nicht“, erklärt Informatikexperte Prof. Dr. Hubert Welp von der THGA. Von dem praxisnahen Austausch profitierten beide Seiten: Einerseits die Studierenden der hsg Bochum, die neue Kenntnisse über den Einsatz von Informationstechnologien bei der Betreuung und Pflege von älteren und kranken Menschen erlangten. Andererseits die Studierenden der THGA, die ihr Technikwissen weitergeben und gleichzeitig von ihren Kommilitonen aus der Gesundheitssektor lernen konnten.
 

„Die berufsbegleitend Studierenden der Hochschule für Gesundheit sind bereits in der Branche aktiv und können so wertvolle Erfahrungen einbringen, welche Anforderungen und Bedarfe an IT-Systeme in ihrem Arbeitsumfeld gestellt werden – von Service-Robotern in Pflegeheimen und Krankenhäusern bis hin zu Assistenzsystemen im häuslichen Umfeld“, sagt Prof. Welp. „Dieses praktische Know-how wiederum ist für unsere angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure von großer Bedeutung, um künftige Systeme so zu entwickeln, wie sie auch wirklich gebraucht werden.“ „So entsteht eine Win-Win Situation durch interdisziplinäre Zusammenarbeit“ ergänzt Prof. Dr. Wolfgang Deiters von der hsg Bochum.

Der gemeinsame Workshop war gleichzeitig der Auftakt für weitere Kooperationen, die die THGA im Bereich der Medizintechnik mit der hsg Bochum anstrebt. Die THGA-Professoren Hubert Welp und Gerd-Jürgen Giefing sind sich mit ihrem Kollegen von der hsg Bochum, Prof. Deiters, einig, dass die gelungene Veranstaltung daher schon bald wiederholt werden soll. Im Netzwerk UniverCity Bochum arbeiten beide Hochschulen schon lange erfolgreich zusammen und entwickeln gemeinsam Strategien, um Bochum nachhaltig als Wissenschaftsstandort zu stärken.
 

Redaktion: Carmen Tomlik

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