Springe zu: Erste Meta Navigation | Zweite Meta Navigation | Suche | Sprachschalter | TFH Navigator | Haupt Navigation | Unter Navigation | Inhalt | Fußmenü |

„Vor Arbeit ganz grau?“ – Prof. Kehlbeck moderiert Diskussionsrunde über die Bochumer Arbeitswelt von morgen

24.09.2019

Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierte THGA-Vizepräsidentin Prof. Dr. Heike Kehlbeck (2. v. l.) über die Zunkunft der Bochumer Arbeitswelt.

Herbert Grönemeyer besang Bochum vor 35 Jahren als „Blume im Revier“ – wie sich diese Blume in den vergangenen Jahren entwickelt hat und was ihr in Zukunft blüht, war nun Thema einer Tagung, die die Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets organisiert hat.

Ein Thema, das auch THGA-Vizepräsidentin Prof. Dr. Heike Kehlbeck, selbst Wahlbochumerin, am Herzen liegt. Deshalb moderierte sie im Rahmen der Veranstaltung eine Gesprächsrunde unter dem Titel „Vor Arbeit ganz grau? – Die Arbeitswelt gestern, heute und morgen“. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft hielten Impulsvorträge und diskutieren anschließend mit dem Publikum: Wie hat der Wegfall von Opel und Nokia die „graue“ Arbeiterstadt verändert? Welche Chancen und Herausforderungen kommen durch die Digitalisierung auf Bochum zu? Und was können Hochschulen dazu beitragen?

Denn dass Bochum nicht mehr die Stadt ist, die Grönemeyer einst beschrieb, ist längst klar. Sie hat sich von einem Produktions- in einen Dienstleistungsstandort gewandelt, der „Pulsschlag aus Stahl“ ist schwächer geworden. Branchen wie Bildung und Wissen, Gesundheit und Soziales sind im Wachstum. Diese neue Zukunft gilt es zu gestalten – damit beschäftigen sich auch verschiedene Wissenschaftseinrichtungen in Bochum, darunter die THGA. „Unser Vorteil ist, dass wir die Verbindung zwischen Theorie und Praxis haben. Unsere Professorinnen und Professoren kommen aus der Praxis, wir bieten ein berufsbegleitendes Studium an“, sagt Prof. Kehlbeck.

Die Herausforderung sei es nun, Formate zu finden, um die Hochschule und die Wirtschaft vor Ort noch stärker zu vernetzen, den Transfer zu schaffen und auch eigene Gründungen und Start-ups an der THGA zu stärken. „Außerdem müssen wir unsere Studierenden bestmöglich auf die Digitalisierung und die veränderte Arbeitsorganisation vorbereiten“, sagt Prof. Kehlbeck. So werden schon jetzt, etwa im Digital Starter Fab 5.0, an der THGA innovative, individualisierte Produkte im Kontext der Digitalisierung entwickelt und realisiert.

Redaktion: Svenja Kloos

Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse(at) thga.de
Tel.: (0234) 968 3334