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Voller Energie und Begeisterung: THGA vergibt Preise an ihre besten Lehrenden

17.12.2019

Will mit guter Lehre die CO2-Bilanz verbessern: Preisträger Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher (Mitte) mit Vorjahresgewinner Prof. Dr. Ludger Rattman und THGA-Präsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann (v.l.n.r.).

Bester Lehrbeauftragter 2019: Diplomphysiker Volker Knake (Mitte).

Beste Lehrende unter den Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der THGA: Doktorandin Leanne Schmitt (Mitte).

Nur die “Fridays” for Future? Das reicht Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher nicht. Er beschäftigt sich in jeder freien Minute mit der Erforschung neuer Energiequellen. Seine Mission: die CO2-Bilanz der Erde kontinuierlich zu senken. Dafür gibt er an der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) sein Wissen an die nächste Generation Ingenieurinnen und Ingenieure weiter. Jetzt wurde der Professor für Regenerative Energien und Energiemanagement mit dem Preis für beste Lehre der Hochschule ausgezeichnet.

Die Qualität der Lehre hat an der THGA einen hohen Stellenwert: Statt voller Hörsäle und trockener Theorie gibt es praxisnahen Unterricht an der Bochumer Hochschule. So auch bei Prof. Dr. Hüttenhölscher. Egal ob Windkraft, Photovoltaik, Geothermie oder Biogas – der THGA-Experte kennt sich aus und behandelt in seinen Veranstaltungen stets aktuelle Fragen, Zahlen und Entwicklungen. Dieser Anwendungsbezug kombiniert mit seiner lockeren Art kommt besonders gut bei seinen Zuhörern an – und „dass Professor Hüttenhölscher nicht vergessen hat, dass er selbst einmal Student war“, wie es ein Studierender treffend formulierte.

Auch der zweite Preisträger, Diplomphysiker Volker Knake, hat sich den Erneuerbaren Energien verschrieben und weiß, wie er sein Publikum begeistern kann: Ihm wurde der Preis als bester Lehrbeauftragter 2019 verliehen. Vor allem sein breites Wissen, seine strukturierte Art und die besondere Praxisnähe konnten bei den Studierenden punkten.

Dass es beim Lernen neben fundiertem Fachwissen auch auf eine entspannte Atmosphäre ankommt, weiß auch Leanne Schmitt, die als beste Lehrende unter den wissenschaftlichen Beschäftigten ausgezeichnet wurde. Die Doktorandin erforscht an der THGA Rohstofflagerstätten. Dazu analysiert sie die physikalischen und chemischen Prozesse, die dazu führen, dass z. B. eine Goldlagerstätte entsteht. Vor allem ihre Praktika sind besonders beliebt unter den THGA-Studierenden: Gemeinsam mit Leanne Schmitt tauchen sie regelmäßig in die große mineralogische Sammlung der Hochschule ein und lassen sich von ihrer Begeisterung anstecken.

„Mit ihrem Votum sind die Studierenden das Zünglein an der Waage“, erklärt Jasmin Gerau, die an der THGA für die Evaluation der Lehrveranstaltungen zuständig ist. „Jedes Semester bewerten sie ihre Lehrveranstaltungen. Aus den Ergebnissen werden dann die jeweils besten Lehrenden ermittelt.“ Diese Kandidatinnen und Kandidaten erhielten außerdem Bewertungen der akademischen Vizepräsidenten sowie – bei den hauptamtlich Lehrenden – des Präsidenten der THGA. Aus den unabhängigen Voten von Studierenden, Vizepräsidenten und Präsident setzt sich das Gesamtergebnis zusammen. Der Preis ist dotiert mit 3.000 Euro für den besten hauptamtlich Lehrenden, mit 1.500 Euro für den besten Lehrbeauftragten sowie 500 Euro für den Gewinner aus dem Kreise der wissenschaftlichen Mitarbeiter.

Redaktion: Carmen Tomlik

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