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Tief im Westen: Diskussionsabend zum Thema Zuwanderung und Integration

12.06.2019

Welche Integrationskraft hatte der Bergbau und inwieweit ist das Ruhrgebiet heute noch ein Schmelztiegel? Darum geht es an dem Diskussionsabend an der THGA.

Die Geschichte der Zuwanderung ist so alt wie das industriell geprägte Ruhrgebiet selbst. Der Schmelztiegel der Republik gilt als gelungenes Beispiel für die Integration von ganzen Einwanderergenerationen – ein Erbe, das auch über das Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus erhalten bleibt. Doch wie sieht die Zukunft in der Metropole Ruhr aus? Was bleibt zu tun? Und was können wir von den Kumpel unter Tage in Sachen Integration lernen? Dazu veranstaltet die Technische Hochschule Georg Agricola (THGA) am Dienstag, den 18. Juni, von 18:00-20:30 Uhr einen öffentlichen Diskussionsabend mit Akteuren aus Wissenschaft, Politik und interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Unter dem Titel „Tief im Westen. Zukunft im Schmelztiegel Metropole Ruhr?“ wird es neben interessanten Vorträgen auch eine so genannte Fishbowl-Diskussion zum Thema geben, u.a. mit Susanne Blasberg-Bense vom NRW-Bildungsministerium und Staatssekretärin Serap Güler (Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW).

Die „Fishbowl-Methode“ hat ihren Namen von der besonderen Sitzordnung, erklärt Antje Azraq, die für die THGA an der Diskussion teilnimmt: „Eine kleine Gruppe diskutiert im Innenkreis, dem „Goldfisch-Glas“, während die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Außenkreis das Gespräch beobachten. Wer sich aus dem Außenkreis beteiligen möchte, kann zeitweise auf einem „Gast-Stuhl“ Platz nehmen.“ So wird erreicht, dass auch in großen Gruppen viele verschiedene Meinungen gehört und diskutiert werden können. „Gerade beim Thema Zuwanderung gibt es viele Sichtweisen und Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt.“

Einen historischen Blickwinkel nehmen z. B. Dr. Sara-Marie Demiriz (Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets) und Jan Kellershohn (Institut für soziale Bewegungen) ein. In ihrem Vortrag beleuchten sie die „Bildungsgeschichte der Montanregion Ruhrgebiet als Integrationsweg?“ Auch die THGA wirkt seit ihrem Bestehen an dieser Bildungsgeschichte aktiv mit: Als Aufsteigerhochschule trägt sie dazu bei, Talente jeder Herkunft für akademische Berufe zu qualifizieren und sie bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Geflüchteten Menschen bietet die THGA daher ein spezielles Studienprogramm und die Unterstützung in einem eigenen Competence Empowerment Center an – mit großem Erfolg. Auf der Veranstaltung stellt sich die Flüchtlingsinitiative der Hochschule vor.

Tief im Westen: „Zukunft im Schmelztiegel Metropole Ruhr?“
Dienstag, 18. Juni 2019
18:00 - 20:30 Uhr
THGA, Herner Straße 45, 44787 Bochum

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 
Hier finden Sie das vollständige Programm.

Redaktion: Carmen Tomlik

Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse(at) thga.de
Tel.: (0234) 968 3334