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THGA-Student gewinnt Überraschungspreis beim ersten Cyberthon der Stadt Bochum

30.04.2020

Digitales Team-Meeting: In Videokonferenzen haben Ramses und seine Mitstreiter an ihren Ideen und Konzepten gefeilt.

In ihrem Pitch haben sie der Jury unter anderem dargelegt, welchen Mehrwert ihre virtuelle Innenstadt "viinBo" den Bürgerinnen und Bürgern bringen würde.

Die Stadt Bochum krisensicher zu machen und kreative Problemlösungen für Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln – das war das Ziel des ersten Bochumer Cyberthons 8iN48. Das ließen sich Ramses Rosas Ibarras, der an der THGA Wirtschaftsingenieurwesen im Master studiert, und sein Team nicht zweimal sagen. Ihre herausragende Vorstellung wurde am Ende mit dem Überraschungspreis für die beste Präsentation prämiert.

Insgesamt 13 Teams à vier Mitgliedern nahmen am Hackathon teil. "Obwohl ich die Teilnehmer in meinem Team vorher nicht kannte, war die Arbeitsatmosphäre toll und wir haben uns gegenseitig richtig gut motiviert", sagt Ramses. 48 Stunden lang tüftelten sie in Videokonferenzen an innovativen Konzepten, damit die Stadt Bochum in herausfordernden Zeiten handlungsfähig bleibt. Jede Gruppe konnte sich für eine von insgesamt drei Challenges entscheiden. Ramses und seine Mitstreiter wählten die Aufgabe, Bochumer Unternehmen auf ihrem Weg in die "neue Normalität" zu unterstützen.

"Unsere Idee war es, eine virtuelle Stadt Bochum aufzubauen", erklärt der 26-Jährige. "Wir haben sie viinBo genannt. Das Motto: Regionalität. Identität. Solidarität." Nutzer dieser digitalen Plattform könnten durch die Bochumer City schlendern, in die Geschäfte gehen und sich mit Einzelhändlern austauschen – fast so, wie es in der realen Welt möglich wäre.

In der ersten Runde gestaltete jedes Team ein PDF, in dem es die aktuellen Probleme der Stadt unter Berücksichtigung der gewählten Challenge analysierte und Lösungsideen darlegte. Kam der Ansatz bei der Jury an, ging es in der nächsten Runde darum, das eigene Konzept in einer kurzen Präsentation, dem sogenannten Pitch, in innerhalb von 184 Sekunden zu präsentieren. In der dritten Runde durften die Teams ihre Problemlösungen dann nochmals ausführlicher in 15 Minuten vorstellen. Natürlich alles digital und ohne direkten Kontakt zu anderen.

"Für mich war der Hackathon ein völlig neues Konzept", erzählt Ramses hinterher. "Ich hätte nie gedacht, dass 48 Stunden so schnell vergehen würden und so intensiv sein können." Und auch wenn Ramses und sein Team trotz der vielen Arbeit im Finale nicht den ersten Platz abräumten, so freuen sie sich doch über ein Preisgeld im Wert von 500 Euro, mit dem der Überraschungspreis für die beste Präsentation dotiert ist.
Veranstaltet wurde der Hackathon von der Stadt Bochum in Kooperation mit der Bochumer Wirtschaftsentwicklung, nerd_force1 und der UniverCity Bochum.

Redaktion: Svenja Kloos

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