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THGA profitiert vom Land NRW: Neues Equipment in der Antriebstechnik

07.06.2019

In der Feineinstellung des neuen Systems (v.l.n.r.): Prof. Dr. Dirk Brakensiek lässt sich beraten von THGA-Absolvent Michael Strugholz, heute Senior Sales Manager bei der Firma dSPACE.

Genau 20 Jahre ist es her, dass Diplomingenieur Michael Strugholz seinen Abschluss an der THGA gemacht hat. Jetzt kehrte er als „Senior Sales Engineer“ an den Campus zurück, um die Labore in der Elektro- und Informationstechnik mit neuer Hightech auszustatten: An der THGA wird ein neues, sogenanntes „Rapid Control Prototyping-System“ installiert. Das moderne Gerät soll künftig in Forschung und Lehre in der Antriebstechnik eingesetzt werden. Finanziert wurde das neue Equipment mit Mitteln aus dem Förderprogramm FH-Basis des NRW-Wissenschaftsministeriums.

Was so ein Rapid Control Prototyping-System kann? „Es handelt sich um eine digitale Regelungstechnik inklusive Leistungselektronik, mit der sich eigentlich alles in Echtzeit regeln und steuern lässt“, sagt der Experte. Das System kann etwa die Schnittstelle zwischen Anwender und Endgerät sein z.B. einem Elektromotor. Die Software bietet dabei einen direkten Zugriff auf die Funktionen, so dass sich alle Parameter exakt definieren und einstellen lassen – im Falle des E-Motors: eine konstante Spannung, das perfekte Drehmoment oder der gewünschte Energieverbrauch.

Das Rapid Control Prototyping-System kann praktisch bei allen elektrischen Maschinen und Antriebstechniken eingesetzt werden, so auch in der Flugzeugtechnik, bei Fahrerassistenzsystemen oder in der modernen Magnetschwebetechnik. In letzterem Bereich möchte auch Prof. Dr. Dirk Brakensiek von der THGA mit dem neuen Gerät weiter forschen und vor allem mit seinen Studierenden viele Beispiele im Labor anwendungsnah durchspielen: „Als Übung könnte man an einem Prüfstand aus der Magnetschwebe- oder Antriebstechnik arbeiten, an dem die Studierenden, einen konstanten Luftspalt oder eine bestimmte Geschwindigkeit einstellen müssen. So lernen sie eigenständig, das Parametrieren und Steuern solch automatisierter und komplexer Systeme, wie sie auch in der Industrie zu finden sind.“

Redaktion: Carmen Tomlik

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