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TFH beruft Materialforscher Michael Prange vom Deutschen Bergbau-Museum zum Professor

11.11.2015

Forscht künftig für Hochschule und Museum: Professor Dr. Michael Prange (li.) erhielt seine Ernennungsurkunde von TFH-Präsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann.

Sein Arbeitsgebiet reicht tief in die Vergangenheit und weit in die Zukunft: Der Materialforscher Michael Prange beschäftigt sich sowohl mit archäologischen Funden aus der Frühgeschichte des Bergbaus als auch mit der Entwicklung von High-Tech-Werkstoffen für die Industrie. Zu Beginn des aktuellen Wintersemesters hat die Technische Fachhochschule Georg Agricola (TFH) Prange zum Professor für Werkstoffkunde berufen. Er ist zugleich Forschungsbereichsleiter für Materialkunde am Deutschen Bergbau-Museum (DBM).

TFH und DBM sind über ihre gemeinsame Trägerin, die DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH eng vernetzt. Pranges neuer Aufgabenbereich macht diese Verbindung nun auf dem Gebiet der Materialforschung  sichtbar. Darüber freut sich der Neuberufene sehr: „Beide Einrichtungen verfügen jeweils über hervorragende Labore, mit denen wir Materialien sowohl chemisch-physikalischen als auch mechanischen Analysen unterziehen können“, sagt Professor Prange. „Dank meiner Doppelfunktion als Professor an der TFH und Forschungsbereichsleiter am DBM können wir die vorhandenen Kompetenzen beider Institutionen noch besser bündeln. Unser Ziel ist es, ein gemeinsames materialkundliches Zentrum aufzubauen.“
Das DBM ist als montanhistorisches und -archäologisches Forschungsmuseum Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Dass ein Wissenschaftler aus einer Leibniz-Einrichtung eine Professur an einer Fachhochschule erhält, ist eher selten. Prange sieht die anwendungsorientierte Ausrichtung der Forschung an der TFH jedoch vor allem als sinnvolle Ergänzung zur stärker grundlagenorientierten Forschung am DBM: „Mich reizt es, Materialwissenschaft auf vielen Gebieten anwenden zu können. Auch wenn die Fragestellungen in der Archäologie, der Industriedenkmalpflege und im Maschinen- bzw. Anlagenbau unterschiedlich sind – die Untersuchungsmethoden sind sehr vergleichbar.“

Als Hochschullehrer gibt Prange sein Wissen vor allem an die Studierenden des Bachelor-Studiengangs Angewandte Materialwissenschaften weiter. Auch sie würden von der engen Vernetzung der Forschungsaktivitäten von DBM und TFH profitieren, so Prange: „Die Studierenden können mehr Analysemethoden kennenlernen und selbst praktische Erfahrungen mit leistungsstarken Laborgeräten machen. So werden sie bereits im Bachelorstudium an Forschungsthemen herangeführt. Hervorragenden Studierenden möchte ich die Möglichkeit zur kooperativen Promotion bieten – denn auch Fachhochschul-Absolventen haben das Potenzial  zu einer wissenschaftlichen Karriere.“

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Michael Prange

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