Springe zu: Erste Meta Navigation | Zweite Meta Navigation | Suche | Sprachschalter | TFH Navigator | Haupt Navigation | Unter Navigation | Inhalt | Fußmenü |

Schnupperkurs im Steinbruch: THGA bietet seltene Einblicke in die moderne Rohstoffindustrie

05.04.2019

Steine und Erden hautnah: Beim Rohstoffcamp 2019 konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die moderne Rohstoffbranche erkunden.

Rund 30 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 20 Studierende der THGA nahmen am Rohstoffcamp teil.

Jobgarantie an der frischen Luft: Maximilian Simme aus Düren kann sich die Arbeit als Rohstoffingenieur gut vorstellen.

Baggerfahren, Mineralien suchen und live bei einer Sprengung dabei sein: Das ging beim ersten Rohstoffcamp 2019 veranstaltet von der THGA. Einen Tag lang konnten hier Studieninteressierte im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke Hagen den Beruf des Rohstoffingenieurs hautnah miterleben. Für die rund 30 Schülerinnen und Schüler gab es dabei spannende Einblicke in die moderne Rohstoffgewinnung, den Einsatz von Drohnen oder Lasern und in das praxisnahe Studium an der THGA.

„Von dem Berufsbild haben junge Menschen oft ein falsches Bild“, sagt Prof. Albert Daniels, der das Rohstoffcamp organisiert hat. „Hier kriegen sie seltene Einblicke z.B. eine Sprengung aus „nur“ 300 m Entfernung zu erleben – das ist schon was Besonderes.“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten u.a. in Schwerlastkraftwagen mitfahren oder ihre Geschicklichkeit als Baggerführer beweisen. 

Daneben stellten Fachfirmen moderne Tools zum Rohstoffabbau vor, wie etwa Laserscanning, GPS-gesteuerte Bohrmaschinen oder Vermessungsdrohnen vor. „Die Maschinentechnik und die modernen Werkzeuge der Betriebsführung verschaffen einem eine klarere Vorstellung, auf was es bei der nachhaltigen Rohstoffgewinnung ankommt“, erklärt Prof. Daniels. Im lockeren Gespräch mit Studierenden und Professoren hatten die Studieninteressierten anschließend die Möglichkeit, sich über Zulassungsvoraussetzungen, Jobaussichten & Co. auszutauschen. 

Der authentische Blick hinter die Steinbruch-Kulissen kam gut an: Auch Maximilian Simme kann sich eine persönliche Zukunft in dem Umfeld immer besser vorstellen. Der 19-Jährige macht gerade in Düren sein Abi und arbeitet nebenbei schon in einem Gelsenkirchener Kieswerk. Beim Rohstoffcamp hat sich seine Karriereplanung noch einmal verfestigt: „Das Studium hört sich interessant an und die Jobaussichten könnten gar nicht besser sein. Die Vorstellung als Rohstoffingenieur zu arbeiten, wird also immer konkreter bei mir.“ 

Auch interessiert, den „steinigen Pfad“ einzuschlagen?
Das nächste Rohstoffcamp steckt schon in den Planungen und soll spätestens 2020 wieder stattfinden. 

Weitere Bilder und Eindrücke vom Rohstoff-Camp in diesem Jahr finden Sie hier.


Redaktion: Carmen Tomlik

Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse(at) thga.de
Tel.: (0234) 968 3334