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Neues Präsidium der TH Georg Agricola treibt die Hochschulentwicklung weiter voran

03.09.2019

Das neue Präsidium der THGA nimmt die Arbeit auf: THGA-Präsident Prof. Jürgen Kretschmann; Dr. Susanne Buchbinder, Prof. Michael Prange, Prof. Ulrich Paschedag, Prof. Heike Kehlbeck, Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstands der RAG Stiftung und Vorsitzende des Hochschulrates der THGA sowie Prof. Michael Bendrat (v.l.n.r.)

Mit der heutigen Präsidiumssitzung nahm das neu zusammengesetzte Leitungsteam der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) seine Arbeit an der Hochschule auf. Erstmals kümmern sich fortan fünf Vizepräsidenten, anstatt bisher vier, sowie Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann um die zukunftsorientierte Entwicklung der THGA.

Das Besondere daran: Das Forschungszentrum Nachbergbau (FZN) erhält mit Prof. Dr. Ulrich Paschedag einen eigenständigen Vizepräsidenten, der die Institution fortan organisatorisch leitet. Damit steht das FZN nun auf gleicher Stufe mit den übrigen Wissenschaftsbereichen der Hochschule. Die dreijährige Amtszeit der akademischen Vizepräsidenten begann offiziell am 1.9.2019 und dauert bis zum 31.8.2022.

Prof. Dr. Heike Kehlbeck übernimmt das Amt der Vizepräsidentin für Hochschulentwicklung, Prof. Dr. Michael Bendrat fungiert als Vizepräsident für Studium und Lehre und Prof. Dr. Michael Prange als Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Transfer. Alle neuen Vizepräsidenten wurden einstimmig von der Hochschulwahlversammlung am 9. Mai 2019 gewählt.

Das neue Hochschulteam widme sich der weiteren strategischen Ausrichtung der Hochschule, so Kretschmann. „Gesellschaftliche Trends wie die Digitalisierung und die generell abnehmenden Studierendenzahlen in einer immer dichter werdenden Hochschullandschaft erfordern einen kontinuierlichen Abgleich unseres Studienangebots und die Anpassung unserer Lehrpläne und studienergänzenden Angebote. Mit unserem Hochschulentwicklungsplan haben wir uns konkrete Ziele für die Zukunft gesetzt und wir arbeiten mit unserem Team kontinuierlich an der Umsetzung“, so Kretschmann weiter. 

Dazu gehören auch die Ausrichtung der THGA auf die industrielle Zukunft der Region und den Nachbergbau. Mit dem unabhängigen Forschungszentrum Nachbergbau (FZN), als weltweit erste Institution ihrer Art, wird die Hochschule der wachsendenden Bedeutung in der wissenschaftlichen Begleitung der Ewigkeitsaufgaben des Steinkohlenbergbaus gerecht.

Als neue Leiter des FZN will Prof. Paschedag seine Kompetenz als Gestalter von Prozessen maßgeblich zum Einsatz bringen. „Eine Kernaufgabe der nächsten Jahre wird es sein, die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung im Nachbergbau allgemeinverständlich darstellen zu können“, so Paschedag.

Als Vizepräsidentin für den WB I sowie für Hochschulentwicklung befasst sich Prof. Heike Kehlbeck unter anderem mit der Umsetzung der festgelegten strategischen Ziele des Hochschulentwicklungsplans (HEP). Es gehe darum, diesen kontinuierlich auf Aktualität und Sinnhaftigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls an neue Entwicklungen und Trends anzupassen. „Der HEP ist ein Gemeinschaftswerk, das die Ziele definiert, denen wir als Hochschule begegnen müssen. Dies hat schon viel Einsatz aller Mitglieder der Hochschule gefordert. Nun geht es darum, die hohe Veränderungsbereitschaft und Fokussierung im Umsetzungsprozess aufrechtzuerhalten und im Sinne eines kontinuierlichen, transparenten Prozesses gemeinsam auch weiterhin auf neue Herausforderungen auszurichten.“, erklärt Kehlbeck.

Für den neuen Vizepräsidenten für Studium und Lehre und gleichzeitigen Leiter des Wissenschaftsbereichs Elektro-/Informationstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Prof. Dr. Michael Bendrat, stehen die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Studiengänge, moderne Lehrmethoden, flexible Lernformen (z. B. Distant-Learning) und optimierte flexible Studienbedingungen im Mittelpunkt seiner Amtszeit. In einer Zeit, in der die Digitalisierung die industriellen Prozesse und die Arbeitswelt in einem rasanten Tempo verändert, müssen Hochschulen flexibel reagieren. Dies sei von zentraler Bedeutung, erklärt er. „Für Studienanfänger in der Region muss bald klar sein, dass die THGA DIE Hochschule für angewandte Ingenieurwissenschaften ist.“, erläutert er sein Ziel für das neue Amt.

Prof. Dr. Michael Prange löst Michael Bendrat als Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Transfer ab. Zudem übernimmt er die Leitung des Wissenschaftsbereichs Maschinenbau und Materialwissenschaften. Für seine Amtszeit sieht er folgende Schwerpunkte: „Im Bereich von Forschung, Entwicklung und Transfer liegt eine der größten Herausforderung für die THGA darin, eine Basis zu entwickeln, die einen Ausbau der Forschung und somit eine Erhöhung der Anzahl der Drittmittelprojekte ermöglicht.“ An der THGA gehe es darum, die vorhandenen Kompetenzfelder, wie beispielsweise den Nachbergbau, kontinuierlich weiterzuentwickeln und neue Kompetenzfelder in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik aufzubauen, so Prange. Durch seine gleichzeitige Tätigkeit als Materialwissenschaftler des Deutschen Bergbau-Museums Bochum will Prange zudem die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Museum weiter stärken.

Grundlage für die Verwirklichung der vielfältigen Ziele der Hochschulleitung sind zum einen eine ausreichende Finanzierung, zum anderen eine leistungsfähige Hochschulorganisation. Für beides ist die Vizepräsidentin für Haushalt und Verwaltung, Dr. Susanne Buchbinder, zuständig. „Als private, staatlich refinanzierte Hochschule haben wir eine besondere Verantwortung“, sagte sie. „Sowohl unseren Trägern als auch dem Land Nordrhein-Westfalen sind wir sehr dankbar für die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit, ohne die unsere positive Entwicklung in den vergangenen Jahren nicht möglich gewesen wäre.“

Redaktion: Martina Kiphardt

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