Springe zu: Erste Meta Navigation | Zweite Meta Navigation | Suche | Sprachschalter | TFH Navigator | Haupt Navigation | Unter Navigation | Inhalt | Fußmenü |

Know how für den Rohstoffsektor: THGA baut Brücken nach Peru

04.09.2017

Kooperieren für mehr Nachhaltigkeit und Wissensaustausch (v.l.n.r.): Leitender Direktor Carlos Heeren von der UTEC und THGA-Präsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann.

Auf Einladung der Deutsch-Peruanischen Industrie- und Handelskammer stellten die THGA-Vertreter die Erfahrungen aus Deutschland vor. (Foto: AHK)

Dank seiner Ressourcen und niedrigen Produktionskosten zählt Peru zu den führenden Förderländern von Rohstoffen. Gold, Silber, Kupfer, Zink, Blei und weitere Buntmetalle sind die wichtigsten Exportgüter, von denen auch Deutschland maßgeblich profitiert. Im Gegenzug ist das Land aber auch Abnehmer für deutsche Bergbau- und Umwelttechnologien. Vor diesem Hintergrund schloss die Bundesregierung 2014 eine strategische Rohstoffpartnerschaft mit Peru ab, in der sich auch die Technische Hochschule Georg Agricola (THGA) mit ihrem Know-how einbringt. Jetzt kooperiert die Bochumer Hochschule mit gleich drei Hochschulen in Peru und hilft so, den Rohstoffabbau in Zukunft effizienter und umweltverträglicher zu gestalten.

„Mit unserem Engagement wollen wir die wirtschaftliche Entwicklung Perus stärken und die Nachhaltigkeit der Rohstoffwirtschaft unterstützen“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann. „Mit ihren besonderen Aus- und Fortbildungsangeboten kann die THGA, an der schon seit mehr als 200 Jahren Führungskräfte für den Bergbau ausgebildet werden, maßgeblich zur Modernisierung beitragen.“

Deswegen sollen in den kommenden Jahren verstärkt Studierende und Wissenschaftler zwischen Bochum und Peru pendeln – von der Herner Straße an die Universidad Nacional de San Agustin de Arequipa (UNSA), die Universidad de Ingenieria y Tecnologia (UTEC) und die Universidad Nacional Mayor de San Marcos (UNMSM). Alle Hochschulen haben einen ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt und sind traditionell mit dem Bergbau verbunden. Auch gemeinsame Forschungsprojekte sollen deshalb angestoßen werden.

Nicht nur für die neuen Partnerschaften hatten sich die THGA-Vertreter auf den Weg nach Südamerika gemacht: Auf Einladung der Deutsch-Peruanischen Industrie- und Handelskammer in Lima sprachen Prof. Kretschmann und Dr. Stefan Möllerherm vom Forschungszentrum Nachbergbau der THGA vor rund 100 interessierten Teilnehmern aus Ministerien, Behörden, Industrieunternehmen, Universitäten und weiteren Organisationen. Hier präsentierten sie die Erfahrungen aus Deutschland bei der Stilllegung von Bergwerken, der Altlastensanierung und dem gelungenen Strukturwandel.

Der Ausbau der Hochschulkooperationen mit Peru wird gefördert vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Redaktion: Carmen Tomlik

Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse(at) thga.de
Tel.: (0234) 968 3334