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Integration von Geflüchteten fördern: DAAD-Koordinatoren treffen sich an der THGA

17.10.2019

Offener Dialog: Beim Treffen der DAAD-Koordinatoren tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Erfahrungen im Umgang mit Geflüchteten aus.

Integration aus Tradition: Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann verwies auf den völkerübergreifenden Gemeinschaftssinn im Bergbau.

In einzelnen Workshops ging es um Interkulturelle Kommunikation oder eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit.

Die THGA eröffnet neue Perspektiven. Davon profitieren seit Jahren auch Menschen mit Fluchthintergrund: An keiner anderen Hochschule in Deutschland ist ihr Anteil so hoch wie an der kleinen Bochumer Ingenieurhochschule. Wie das funktioniert? „Integration gehört zu unserer Geschichte“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann bei der Begrüßung der Koordinatoren des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), die in dieser Woche zu ihrem Jahrestreffen an der THGA zusammenkamen. Sie alle engagieren sich im Projekt „NRWege“ für die erfolgreiche Integration von Geflüchteten.

Rund sechzig Koordinatorinnen und Koordinatoren und Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft sowie des DAAD tauschten sich an der THGA in verschiedenen Workshops aus. Darin ging es um rechtliche Neuerungen, Herausforderungen und Lösungen rund um die tägliche Arbeit mit Geflüchteten.

An der THGA, der ehemaligen Bergschule Bochums, werden aktuell rund 170 Geflüchtete in zehn Klassen betreut. Das ist im deutschlandweiten Vergleich einzigartig: „Wo einst also die Fachleute für den Steinkohlenbergbau – die sogenannten Steiger – ausgebildet wurden, finden sich jetzt ‚Aufsteiger‘“, erklärt Prof. Kretschmann.

Das Aufsteigen gelingt vor allem dank der optimalen Betreuung. Die THGA begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihrer Initiative nicht nur auf dem Weg in ein reguläres Studium, sondern ist auch bei Behördengängen dabei, veranstaltet interkulturelle Feste oder sorgt für eine psychologische Beratung. Im letzten Jahr hat die Hochschule außerdem das Competence Empowerment Center (CEC) eingerichtet. Es kümmert sich gezielt darum, Menschen mit Fluchthintergrund und Unternehmen in der Region zusammen zu bringen. Davon profitieren nicht nur die Studierenden selbst, sondern auch die Industrie – sie kommen in Kontakt mit motivierten, jungen Menschen, die mehrsprachig sind und oftmals internationale Erfahrungen vorweisen können.

Gefördert wird die Flüchtlingsinitiative der THGA vom DAAD aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, von der RAG-Stiftung und der IG BCE.

Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse(at) thga.de
Tel.: (0234) 968 3334