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„Hai-Tech“ für den Bochumer Tierpark: THGA hilft bei der Überwachung der Wasserqualität

22.03.2018

Nehmen die Wasserqualität nun gemeinsam unter die Lupe (v.l.): Zoodirektor Ralf Slabik und Projektleiter Prof. Dr. Bernd vom Berg von der THGA.

Bringen „Hai-Tech“ auf den Weg: Prof. Dr. Bernd vom Berg, Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann und Zoodirektor Ralf Slabik unterzeichnen den Kooperationsvertrag.

Die THGA hat einen neuen animalischen Kooperationspartner in der Stadt: Die Hochschule und der Tierpark + Fossilium Bochum wollen künftig eng zusammenarbeiten. Das Projekt „Hai-Tech“ ist der Startschuss für eine zukunftsweisende Bildungspartnerschaft. Denn der Tierpark will sein bereits umfangreiches Überwachungs- und Alarmsystem des Riffbeckens im Aquarienhaus weiter ausbauen. Dabei helfen jetzt Experten der THGA: Sie entwickeln ein neuartiges System, das nicht nur die Wasserqualität überwacht – im Notfall alarmiert „Hai-Tech“ auch sofort die Verantwortlichen.

„Wir erfassen die Temperatur, messen den Sauerstoff- und den pH-Wert im Wasser. Zusätzlich überwachen wir die Pumpstationen des Beckens,“ erklärt Prof. Dr. Bernd vom Berg vom Wissenschaftsbereich Elektro-/Informationstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen der THGA. Non-stop wird auch das Redoxpotential ermittelt. Es gibt Aufschluss auf über die chemischen Vorgänge (Reduktion, Oxidation) im Aquarienwasser,  die letztlich eine Aussage über die Filterwirkung zulassen.

„Wird künftig ein bestimmter Grenzwert überschritten, schlägt unser System Alarm und sendet die kritischen Daten eigenständig weiter, z.B. per SMS oder E-Mail. Der zuständige Techniker kann so unmittelbar handeln – auch nachts“, sagt der THGA-Experte. Die spezielle Überwachungselektronik, bei der auch auf einen niedrigen Energieverbrauch Wert gelegt wurde, soll zunächst am großen Riffbecken getestet werden. Hier müssen allein 170 Kubikmeter Meerwasser kontrolliert werden. Weitere Becken sollen folgen.

„Ein hochmodernes Monitoringsystem, welches Unregelmäßigkeiten oder Störungen direkt auch an mobile Endgeräte weiterleitet, ist für unseren Arbeitsalltag von unschätzbarem Wert, um unmittelbar und gezielt handeln zu können. Wir sind daher sehr glücklich, in der THGA einen spezialisierten Partner für dieses Projekt gefunden zu haben“, betont Zoodirektor Ralf Slabik.

Zuständig für die Erst-Installation ist Student Philipp Krienke von der THGA. Er kümmert sich darum, dass das drahtlose Netzwerk nicht nur einwandfrei, sondern auch kostensparend arbeitet. Der regelmäßige Blick ins Aquarium des Bochumer Tierparks – auch wenn es ein prüfender ist – ist dabei sicher eine willkommene Abwechslung vom Studienalltag.

Das gemeinsame Ziel der beschlossenen Kooperation ist die Verbesserung der Kernkompetenzen von Studierenden durch praxisnahe Studien- und Abschlussarbeiten, die im Rahmen von Projekten des Tierparks durchgeführt werden.

Redaktion: Carmen Tomlik

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