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Erdbeben und Edelsteine: Wattenscheider Gesamtschüler besuchen TH Georg Agricola

14.07.2017

Geologin Christiane Scholz erläuterte die Kontinentalverschiebung

Wie hart sind Edelsteine? Das probierten die Gesamtschüler selbst aus.

Wie entstehen Erdbeben? Welche Eigenschaften haben Edelsteine? Was lernt man in einem Geotechnik-Studium? Um diese Fragen drehte sich der gestrige Besuch von 16 Schülerinnen und Schülern der Wattenscheider Maria-Sybilla-Merian Gesamtschule an der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA). Geologin Dr. Christiane Scholz erklärte den Siebtklässlern in einem interaktiven Vortrag zu Beginn die Zusammenhänge zwischen Plattentektonik, Erdbeben und Vulkanismus: Die permanente Verschiebung der Kontinentalplatten, aus denen unsere Erdoberfläche besteht, erzeugt gigantische Spannungen, die sich in Erdbeben entladen und an den Plattenrandzonen Vulkane entstehen lassen. Durch die vulkanische Aktivität entstehen viele Arten von Edelsteinen, indem chemische Elemente unter Hitze und Druck Kristallen bilden. Welche Eigenschaften diese besonderen Mineralien haben, lernten die Schülerinnen und Schüler in Mitmachexperimenten kennen, bei denen sie beispielsweise die Härte verschiedener Gesteine testeten.

Geotechnik-Ingenieurin Katrin Maslowsky führte die jungen Besucher abschließend durch das Labor für Geotechnik und Nachbergbau. Dabei zeigte sie ihnen, wie das Wissen über die Erdoberfläche praktisch angewendet wird, um beispielsweise dafür zu sorgen, dass Bauwerke auf standfestem Grund stehen. So lernten die Schülerinnen und Schüler einen deutschlandweit einzigartigen Studiengangn kennen: Der Bachelor Geotechnik und Angewandte Geologie wird an keiner anderen Fachhochschule gelehrt. Dem entsprechend gut sind die Berufsperspektiven der Absolventinnen und Absolventen, die zum Beispiel in der Baubranche, in der Wasserwirtschaft, aber auch im Umweltschutz arbeiten können.

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