Springe zu: Erste Meta Navigation | Zweite Meta Navigation | Suche | Sprachschalter | TFH Navigator | Haupt Navigation | Unter Navigation | Inhalt | Fußmenü |

Copernicus meets Galileo: Fachtagung zur Fernerkundung an der THGA

10.05.2019

Auf der Konferenz zu Erdbeobachtung, Navigation und GeoIT kamen an der THGA rund 100 Expertinnen und Experten zusammen.

Dr. Andreas Müterthies (EFTAS GmbH) und Prof. Dr. Goerke-Mallet vom Forschungszentrum Nachbergbau berichteten über den Einsatz von Satellitendaten zur Erfassung von Bodenbewegungen und -veränderungen (v.l.n.r.).

Ob in der Energieversorgung, der Landwirtschaft oder beim Thema Rohstoffe: Erdbeobachtungsdaten aus dem All bieten eine enorme Bandbreite an Nutzungsmöglichkeiten – vor allem, wenn sie um lokale Geodaten ergänzt werden. Durch die intelligente Kombination und moderne Methoden lassen sich so vollkommen neue Anwendungsbereiche entwickeln. Wie? Das stand in dieser Woche im Mittelpunkt an der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA). Auf der Tagung „Copernicus meets Galileo“ kamen Technologieexperten, Dienstleister, Hersteller sowie Nutzer aus den allen Anwendungsbranchen zusammen, um sich über die Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte, Dienstleistungen und intelligenten Lösungen auszutauschen.

Durch die Querschnittstechnologien wie Big Data, Cloud Computing und Digitalisierung, der GeoIT und den erforderlichen Kommunikationstechnologien, werden die gigantischen Datenmengen zunehmend für kommerzielle Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zugänglich. So vielseitig die Möglichkeiten sind, so breit gefächert waren auch die Fachvorträge auf der Tagung: von der Nutzung von Satellitendaten für autonome Fahrzeugkonzepte bis hin zum Monitoring von Bergbaufolgen aus dem All – eine ganz neue Einsatzmöglichkeit, die aktuell am Forschungszentrum Nachbergbau der THGA untersucht wird. In seinem Vortrag ging Prof. Dr. Peter Goerke-Mallet daher auf die „Integration von EO-Daten, GNSS und GeoIT“ bei der Beobachtung von Bewegungen und Veränderungen auf der Erdoberfläche. Unterstützt wurde er dabei von Dr. Andreas Müterthies von der EFTAS GmbH aus Münster, mit dem das Forschungszentrum Nachbergbau im Bereich der Datenanalyse kooperiert.

An verschiedenen Thementischen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, mit den Technologien neue Anwendungen zu entwickeln und direkt neue Impulse zu ihren Interessensgebieten zu erhalten, etwa in den Bereichen Data Access Points und Cloud Computing, Autonomes Fahren, Flugzeuge und Transportmittel oder Erdoberflächenbewegungen und -veränderungen.

Die internationale Konferenz wird von der THGA, der ZENIT GmbH, dem Enterprise Europe Network und dem CopServ-Netzwerk organisiert. Sie knüpft an die Tagung „Earth Observation & Copernicus Technologies and Solutions for User Apllications“ im April 2018 an. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Deutsche Dachverband für Geoinformationen sind Partner des Netzwerks CopServ und unterstützen die Veranstaltung.

Redaktion: Carmen Tomlik

Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse(at) thga.de
Tel.: (0234) 968 3334