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Bergbau auf Vietnamesisch: Studierende der THGA erkunden Rohstoffabbau in Südostasien

14.05.2018

Rohstoffe in Bewegung: Beim vietnamesischen Unternehmen „Nghi Son Cement Corporation“ erfuhren die THGA-Studierenden, wie Kalkstein gewonnen und weiterverarbeitet wird.

In Sichtweite der Halong-Bucht, die zum Weltkulturerbe zählt, wird Steinkohle über und unter Tage abgebaut.

Wenn Rohstoffingenieure Vietnam erkunden, sind lange Küsten, schwimmende Märkte und außergewöhnliches Essen nebensächlich – vielmehr geht um die besondere Bedeutung des Bergbaus für das Land in Südostasien. So hat sich die Rohstoffgewinnung dort stark entwickelt. Inzwischen stellt der Bergbau den viertgrößten Wirtschaftsbereich dar. Was das für Vietnam bedeutet, haben Studierende der THGA nun bei einer Exkursion in die nördlichen und zentralen Landesteile herausgefunden.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Dauber und Prof. Dr. Ludger Rattmann erkundete die THGA-Gruppe den Steinkohlenbergbau, der in Vietnam sowohl unter Tage als auch oberflächennah betrieben wird. „Die Lagerstätten liegen zum Teil in Sichtweite der Halong-Bucht, die zum Weltkulturerbe zählt“, erklärt Prof. Dauber. „Deshalb hat man dort zunehmend auf die Gewinnung unter Tage umgestellt.“ Auch den Abbau von Apatit, Kupfer, Schwermineralen und Kalkstein nahmen die Studierenden genauer unter die Lupe. Dazu besuchten sie unter anderem das Unternehmen „Nghi Son Cement Corporation“: „Hier wird Kalkstein im Tagebau gewonnen und mithilfe einer Bandanlage durch einen Tunnel in das 13 Kilometer entfernte Zementwerk gefördert“, sagt Prof. Dauber. 

Spannende Einblicke in den Abbau von Schwermineralsanden gab es bei „Quangtri Minerals“. Das Privatunternehmen gewinnt aus dem Küstensand Vietnams Titandioxid und Zirkon und bereitet sie so auf, dass sie zum Beispiel in Keramikglasuren verwendet werden können. Der Dünensand wird, unmittelbar nachdem die Erze daraus gewonnen wurden, wieder eingespült und zeitnah rekultiviert. 

Redaktion: Svenja Kloos/Carmen Tomlik

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