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Baustoff für die Karriere: TFH-Studierende auf Exkursion im Zementwerk

13.11.2014

Blick in den Mahlraum der Walzenschüsselmühle

Blick in den Brennraum des Drehrohrofens

Sprengung im Steinbruch

Die Exkursionsgruppe bei der Demonstration des Sprengstoffs

Beinahe 3 Milliarden Tonnen Zement werden weltweit jährlich produziert, er ist damit der meistverbrauchte Werkstoff weltweit. Kein Wunder, denn Zement ist einer der Hauptbestandteile von Beton, der heute in so gut wie jedem Bauwerk eingesetzt wird. Wer sich mit der Produktion dieses Werkstoffs auskennt, hat darum sehr gute Karrierechancen. 24 Studierende der Technischen Fachhochschule (TFH) Georg Agricola überzeugten sich Ende Oktober bei einer dreitägigen Fachexkursion ins oberpfälzische Burglengenfeld nördlich von Regensburg selbst davon. Sie besichtigten das dortige Zementwerk der HeidelbergCement AG, eines der weltgrößten Baustoffproduzenten, und tauschten sich mit Industriepraktikern über berufliche Perspektiven aus.

Von der Gewinnung des mineralischen Rohstoffs in Steinbrüchen über die Zerkleinerung, Anreicherung und den Brennvorgang im über 1.400 Grad heißen Ofen bis hin zum Transport auf die Baustellen umfasst der Prozess der Zementherstellung viele Arbeitsschritte, für die ingenieurwissenschaftliches Know-how verschiedener Disziplinen gefragt ist. Entsprechend vielfältig sind auch die Einsatzmöglichkeiten für die Studierenden der Bachelor-Studiengänge Rohstoffingenieur und Verfahrenstechnik, die gemeinsam auf Exkursion gingen. Während sich die angehenden Rohstoffingenieurinnen und -ingenieure schwerpunktmäßig auf die Gewinnungsprozesse in und um den Steinbruch konzentrieren, beschäftigen sich die Verfahrenstechnikerinnen und -techniker mit den Vorgängen der weiteren Verarbeitung hin zum Endprodukt Zement. Im späteren Berufsleben arbeiten beide Disziplinen sehr eng zusammen, und so war die gemeinsame Exkursion für die Studierenden auch eine willkommene Gelegenheit, sich über die Fachgrenzen hinweg auszutauschen. Übrigens auch über die Grenzen der eigenen Hochschule, denn vor Ort lernten die TFH-Studierenden auch Studierende der Bauhaus-Universität Weimar und der TU Clausthal kennen, die ebenfalls das Zementwerk besuchten. 

Das dreitägige Exkursionsprogramm startete mit einer Einführung in den Herstellungsprozess durch Dr. Hubert Baier, Chefredakteur der Fachzeitschrift ZKG International, sowie einer Vorstellung des Werks Burglengenfeld durch Oberingenieur Bernhard Reindl. Bei einem vierstündigen Rundgang durch Steinbruch und Werk erhielten die Studierenden umfassende Einblicke in die Arbeitsabläufe und Produktionsanlagen. Neben Vertretern der HeidelbergCement AG referierten weitere Experten führender Anlagenbau- und Zuliefererfirmen über den neuesten Stand der Technik und zeigten den Nachwuchskräften Wege in den Berufseinstieg auf. 

Die 10 Rohstoffingenieur- und 14 Verfahrenstechnik-Studierenden wurden von den Lehrenden Prof. Dr. Rainer Lotzien, Prof. Dr. Reinhard Schaeffer und Dipl.-Ing. Annemarie Görner begleitet. Die Exkursion wurde von der HeidelbergCement AG und der Bauverlag BV GmbH finanziell unterstützt.

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