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Austausch über Geotechnik und Nachbergbau: THGA feiert Internationale Woche

12.12.2017

Fördert den Internationalen Austausch an der THGA: Geotechniker Prof. Dr. Frank Otto.

Welche Nutzung bietet sich für ehemalige Bergbauflächen an? Und wie können alternative Energieressourcen umweltfreundlich gewonnen werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich nicht nur Regionen wie das Ruhrgebiet – auch in anderen europäischen Ländern werden sie immer wichtiger. Um sich darüber auszutauschen, haben die Studiengänge „Geotechnik und Angewandte Geologie“ sowie „Geoingenieurwesen und Nachbergbau“ der THGA vom 5. bis zum 8. Dezember die Internationale Woche organisiert: Renommierte ausländische Wissenschaftler aus Polen, Schweden und der Türkei stellten aktuelle Forschungsprojekte vor und übernahmen Lehrveranstaltungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen. Die Internationale Woche wird vom Erasmus-Programm der Europäischen Union finanziell gefördert und fand in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt.

Dabei wurde den Bochumer Studierenden inhaltlich ein breites Spektrum geboten: Dr. Iwona Jonczy informierte darüber, wie ihr Heimatland Polen mit Bodenschätzen umgeht. Der schwedische Prof. Dr. Gerhard Bax referierte über die kulturellen und technologischen Herausforderungen, die Unterricht und Forschung in Entwicklungsländern mit sich bringen. Und Prof. Melih Genis aus der Türkei führte in die Felsmechanik und den Goldabbau ein.

Abgerundet wurde die Internationale Woche durch das Weihnachtskolloquium an der THGA – hier stellten die Experten ihre Forschungsschwerpunkte noch einmal der Fachöffentlichkeit vor. Außerdem blickte Organisator Prof.Frank Otto auf das vergangene Jahr der Studiengänge „Geotechnik und Angewandte Geologie“ sowie „Geoingenieurwesen und Nachbergbau“ zurück: auf die Abschlussexkursion nach Skandinavien oder die Deponieforschung in Slowenien. Interessante Ausblicke gibt es ebenfalls: Für 2018 ist eine 60-tägige Reise nach Sri Lanka ausgeschrieben, wo Studierende einen Wasserschacht dokumentieren und darüber ihre Abschlussarbeit schreiben können.

Wie in jedem Jahr wurde der beste Vortrag über eine aktuelle Abschlussarbeit mit dem Itasca-Award und einem Preisgeld von 500 Euro prämiert. Ausgezeichnet wurde die Bachelor-Absolventin Sarah Kühne: Sie hat verschiedene Methoden untersucht, mit denen sich der Verschleiß an Geräten beim Bohren oder Baggern im Boden vorhergesagen lassen. Mit dem traditionellen Barbaraball des AStA der THGA ließen die Teilnehmer die Internationale Woche festlich ausklingen.

Redaktion: Svenja Kloos

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